Cohärenz, Härte.
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kleine Störung in der Bildung erlangt, macht die Bestimmung derFamilie, zu welcher eir Krystall gehört, sehr ungewiß. Unstreitigwerden in einer nach den §. 28. auseinandergesetzten Grundsätzenberechneten Tabelle mehrere Krystallreihen bloß durch einen Fehlerin der Schätzung der relativen Stärke der Durchgänge weit von einandergetrennt und Körper, für deren Jsomorphie sonst alles spricht,sind, wenigstens nach den Angaben einiger Beobachter, in den Durch-gängen von einander verschieden, z. B. in den Gattungen des Apatits,des Corunds, des Aragonits. Indessen darf man deshalb die Durch-gänge nicht für etwas dem Krystall unwesentliches halten, denn ganzähnliche Unterschiede werden auch zuweilen bei einer und derselbenKrystallreihe angegeben und hier, wo alle physikalischen und chemi-schen Erscheinungen identisch sind und bloß der Fundorte verschie-den, wird man nicht diese, das Innere des Krystalls aufdeckendeEigenschaft der Spaltbarkeit für veränderlich halten, währendsie in der Mehrzahl von Fällen, selbst bei den verschiedenstenCombinationen, völlig gleichartig bleibt. Man darf deßhalb^ auchnicht zwei Körper mit einander vereinigen, wenn ihre Durchgängecvnstant verschieden sind, selbst wenn eine leichte ModificatioN derKrystalldimension dazu hinreicht. Zwei Krystallgattungen, die der-selben Klasse angehören, Augit und Hornblende, zeigen in ih-ren Winkeln, in der Art ihres Vorkommens und selbst in ihren che-mischen Bestandtheilen so viel Uebereinstimmung, daß man sie, wennman von den Durchgängen absah, für isomorph halten mußte.Aber die genaueren Untersuchungen, welche wir G. Nose verdanken(Pogg. Annal. 183t. XXH. p. 321; 1833. XXVH. p. 97;, 1834XXXI. x. 619) haben gezeigt, daß die Uebergänge, welche sich vor-zufinden scheinen, keineswegs auf eineJdentität derGattung hinweisen.
§. 78. Die Erklärung der Durchgänge habe ich bereits inmeiner Schrift: vo Or^stullorum Ookaeiüono 1829. p. 38. gege-ben. Sie ist folgende: Durch einen Schlag erschüttert, wird derKörper in der Richtung des Schlages comprimirt, perpendiculärdarauf dilatirt. Diese Dilatation pflanzt sich nach dem Umfangedes Körpers wellenförmig fort, die Wellen werden reflectirt und dieTheile, welche die größte Spannung erleiden und den geringstenWiderstand leisten, trennen sich. Die Oberfläche der Wellen unddie davon abhängige des Reißens wird in einem nach allen Rich-tungen gleichförmigen Körper unendlich selten, d. h. nie, eine grade