Cohärenz, Härte.
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die Durchgänge ist die Härte, nicht die absolute Härte, welcheman als ein charakteristisches Merkmal der Mineralien bei den natür-lichen Krystallen zu beobachten pflegt, sondern ihre Unterschiede in ver-schidenen Richtungen. Ein Paar einzelne Fälle ausgenommen *), die sichbei der Härteprüfung zufällig ergeben hatten, waren diese noch unbe-kannt, als ich im Jahre 1829 eine Untersuchung darüber bekanntmachte. Seitdem habe ich die Versuche wiederholt und abgeändert.
Die Oberfläche der Krystalle muß ganz rein sein, und die-ses ist selbst bei Anhydrit, GypS, Flußspath und andren für luft-beständig gehaltenen Körpern nicht der Fall, wenn sie der feuchtenLuft ausgesetzt werden. Sie müssen ferner ganz frei von Streifensein. Gestreifte Oberflächen erscheinen viel weicher in der auf dieStreifen senkrechten Richtung als parallel damit. Auch auf polir-ten Oberflächen, die, von mikroskopischen Furchen durchzogen, nie-mals die Glätte der natürlichen erreichen können, gehen die Unter-schiede der Härte zum Theil verloren. Frische Durchgangsflächen sinddaher zu Versuchen über die Härte am meisten geeignet.
§. 81. Man untersucht die Härte durch ein Stäbchen, daSüber die Oberfläche des Krystalls hingeführt, einige Theile losreißt.Bei geschmeidigen Körpern, wo die Furche nicht durch Losreißen,sondern durch Eindrücken entsteht, z. B. bei dem Bleiglanz, dem Mag-neteisenstein, ist es mir noch nicht gelungen, Unterschiede aufzufin-den, obgleich ich bei gewalzten Metallen z. B. Kupfer, Messing,Platin, vielleicht in Folge der schwachen Streifung, deutliche Unter-schiede zwischen den beiden der Richtung des Walzens parallelennnd perpcndieulären Linien, wahrgenommen habe.
Ein Körper, der den andern ritzt, ist nicht immer här-ter; denn bekanntlich nutzen sich Stahl und Diamant an viel wei-cheren Körpern ab, nnd mit Kupferscheiben kann man Stahl durch-sägen. Allein es ist zweckmäßiger, das Prüfungsmittel aus einerhärteren Substanz zu wählen, als der Krystall ist, und dann um
') Bei Cyam't und Typs war den Mineralogen schon ein Unterschied bekannt.Er ist bei beiden, besonders beim Cyanit, so groß, daß er bei dem erstenBersuche auffallen mußte. Beim Diamant führen Wo llastonphi-Io!<. Tru»«uot. 1816 i>. 265 undBabbageMaschinen-u. Vlabrikwe-sen. Uebers. p. 16 eine Erfahrung der Schleifer an. Eine hieher gehb«rige Bemerkung von Huygcns Tlselatu8 äo 1.u»ime. Opz». roll. I.? 72 theilt Scebcck mit.