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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Cohärenz, Harte.

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sehr verschieden, allein in dem relativen sind sie einander gleich.Salpetersaures Natron z. B. ist viel weicher, als kohlensaurer Kalk.Allein es krystallisirt fast mit denselben Winkeln und alle Gradatio-nen der Härte, die ich beobachten konnte, gleichen denen des koh-lensauren Kalks. Dasselbe ist der Fall bei Körpern, die einer Fa-milie des tesseralen Systemes angehören.

1. Unterschiede in entgegengesetzten Richtungen einer Fläche.

§. 83. Diese kommen nur auf solchen Flächen vor, derenNormalen keine symmetrische Lage zur Krystallreihe hat, also nicht inden Flächen 100, 010, 001 der Systeme mit drei rechtwinkligenAchsen und in der Fläche 100 des monoklinischen Systemes, z. B.der Hauptfläche der Gypstafeln. Dagegen habe ich sie beobachtetim Gyps, auf den Flächen des zweiten und dritten Durchganges010, 001, auf frischen Bruchstücken. In den dem Hauptdurchgangeparallelen Linien traf man, wenn man nach der stumpfen Kante Hin-strich, einen geringeren Widerstand als nach der spitzen.

Im Quarz, auf den Pyramidenflächen, schien die Richtungperpendiculär auf die Basiskanten weicher zu sein, als umgekehrtnach dem Scheitel.

Auf den gewöhnlichen Prismen des Augits (Akmit) war, wiees schien, die Härte geringer, wenn man perpendiculär auf diescharfe Kante des Prisma's strich, als entgegengesetzt nach der stum-pfen. Der Durchgang ist der Abstumpfung der scharfen Kante paral-lel. Auf den Durchgängen selbst war kein Unterschied wahrzu-nehmen.

Sehr deutlich ist dieses aber im Kalkspath und im salpeter-sauren Natron, wo auf den Durchgangsflächen in den Linien, dieder kurzen Diagonale oder den Kanten parallel sind, wenn mannach den stumpfen Kanten strich, die Härte kleiner war, als in ent-gegengesetzter Richtung. In der langen Diagonale war kein Un-terschied wahrzunehmen.

§. 84. Um diese Erscheinung aufzufassen, wollen wir den ein-fachsten Fall bei dem Gyps betrachten. Die Lage des Hauptdurch-ganges und der Fläche, auf welcher man ritzt, ist für die zwei inihrer Richtung entgegengesetzten Linien identisch. Die Ursache desUnterschiedes kann daher nur in der dritten Fläche des Durchgan-ges liegen, welche mit der einen Richtung den stumpfen, mit der