Rückblick.
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stemen zusammenfalle» sollten, sie mit dem generellen Namen derphysischen Achsen bezeichnen.
§. 101. Es sei mir vergönnt, hier eine Hypothese zu wieder«holen, welche ich bereits in meiner Schrift Vo OrMnIIormn 0o-kssswns x. 43 aufgestellt habe. Wenn zwei Körper, die nicht zumtesseralen Systeme gehören, bei einer gewissen Temperatur eine völ«lig gleiche Krystallform haben, und sie dehnen sich durch Wärmemit ungleicher Stärke aus, so wird die Uebereinstimmung aufhöre».Zwei einer Gattung «»gehörige Krystallreihen können daher, wenndie Unterschiede in ihren Grundformen gegen die Variationen, wel-che der Temperaturwechsel in den Winkeln hervorbringt, nicht zugroß sind, bei einer gewissen Temperatur einander vollkommengleich gewesen sein.
Man hat bis jetzt nur in einer einzigen Gattung die Veränderun-gen, welche die Wärme in isomorphen Krystallreihen hervorbringt,beobachtet. Sie waren der Temperatur beinahe proportional. Auf100° 6 wurden die Winkel zwischen den Rhomboederflächen — «,spitzer
in reinem Kalkspat!) 8^ 31 "5 » — 105 °1>
in Bitterspath (a) 4' 6 106°15<
„ „ (b) 3' 2S 107 °2L^
in kohlensaurem Eisen 2' 22 107»0'
Durch die Erwärmung entfernen sich die drei Krystallreihen nochmehr von der ersten; die Abkühlung würde sie also ungefähr indemselben Maßstabe einander näher rücken. Die Variation beträgtzwischen
Kalkspath und Bitterspath (a) Vr,> der ganzen DifferenzBitterspath (b) Va? „ „
Eisenspath Vi8 „ „
Ich will auf diese Zahlen keine Berechnung der Temperatur gründen,bei welcher die Gleichheit der Winkel eintreten werde. Aber man sieht,daß bei einer gewissen niedrigen Temperatur, vielleicht — c», allediese isomorphen Krystalle einander völlig gleich werden könnten.Sie hätten dann den Winkel « — 107 Vs — 108° und es wärebloß die Temperatur, welche die Verschiedenheiten hervorgebrachthätte. Sollten auch isomorphe Gruppen in andre Gattungen durchAbkühlung einander näher treten, und es überall die Temperatur