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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Krystallisirbarkcit.

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ncm Quarz oder Opal oder aus einem Gemenge von beiden be-stehen. Der Quarz ist deutlich krystallinisch; der Opal dagegenzeigt keine Spur von Structur. Er ist scheinbar amorph und uu-te-scheidet sich von dem Quarz durch die geringe Kraft, mit der erden Auflösungsmitteln widersteht, und das etwas kleinere specifischeGenicht. Eben so verhält sich nach Fuchs das Schwefelanti-mon, das geschmolzen und langsam abgekühlt dem Antimvnglanzegleicht, und deutlich krystallinisch ist, dagegen schnell abgekühlt, alsKennet zu einem Glase mit muschligem und nnkrystallinischcm Bru-che wird. Die Härte ist dann größer, als die natürliche auf denDurchgingen ist (Siehe Krystallkunde §. S3) und sein specifischesGewicht kleiner, statt 4,7 nur 4,15. Wie Opal zum Quarz, ver-hält sich ferner der mineralische Moor zum Zinnober. Er unter-scheidet sich von ihm durch die Färbung des Pulvers und durch dieAbwesenheit jeden Anscheines von Structur. Man könnte diesennoch das gewöhnliche Glas beifügen, daS ebenfalls schnell abge-kühlt keine Spur eines krystallinischen Gcfüges hat, langsam ge-kühlt dagegen krystallinisch wird, und wenn es gefärbt ist, einigeUnterschiede in seiner Färbung zeigt.

Räch Fuchs's Meinung sind es immer zwei ihren elementa-ren Bestandtheilen nach gleiche, aber isomere Bildungen wie Ara-gvnit und Kalkspath, nur mit dem Unterschiede, daß hier eine vonbeiden amorph ist. Fuchs wirft dann die Fragen auf, ob die Kräftein den amorphen Körpern mehr im Gleichgewichte seien, wie inden krystallisirtcn? ob die Erpansivkraft ein Ucbergcwicht über dieattractive habe? ob die Wärme in den amorphen inniger und ingrößerer Menge gebunden sei? ob die Materie den Raum in denamorphen stetig fülle, in den krystallinischen dagegen nicht?

§. 46. Wir halten alle diese Körper für Aggregate vielerKrystalle, für erstarrte Gallerte, und erklären uns das geringe spe-cifische Gewicht und die Leichtigkeit der Auflösung durch die Anwe-senheit von Poren, die bei dem Opal, in Folge seiner Bildungaus einer Gallerte eben so wenig fehlen können, als bei dem ge-brannten Thone, und in welche das Auflösnngsmittel leichter ein-dringt, als in die compacte Quarzmasse, so fein sie auch zerriebensei» mag; denn durch mechanische Processe erlangt man niemals eineZertheilung, die der auf chemischem Wege erlangten gleichkommt.Auch im Eisc» findet sich in Folge der Bearbeitung eine sehr ver-