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Cohärenz der Festen, Gefüge.
nothwendig zur Folge hat, zeigt die Consistenz der Amalgame, diegroßenteils aus festen Stoffen bpstchcn, der Thone, die, wenn sierecht fein sind, trotz des in ihren Zwischenräumcn befindlichen flüs-sigen Wassers, sogar in gewöhnlicher Temperatur sehr konsistent,oft elastisch biegsam sind, und andre Erscheinungen mehr.
Es ist also möglich, daß die scheinbar ganz »«krystallinischenGläser dennoch Aggregate fein zertheilter Krystalle sind, die baldan einander geschweißt, bald durch heterogenen als Mörtel dienen-den Stoff verbunden sind. Sind die Theile sehr fein, so ist dieDurchsichtigkeit eben so wenig getrübt, als durch die Rauhigkeiten deSpolirten Glases und in allen übrigen Beziehungen verhalten sie sichallenfalls wie amorphe Körper. Mangel an krystallinischer Bildungist also kein Beweis von Amorphst der kleinen Theile.
§. 44. Es ist keinem Zweifel unterworfen, daß die meistender für amorph gehaltenen Körper nur diesem Umstände die Ab-wesenheit eines krystallinischen Gcfüges verdanken. Aus einer jedender oben (§. 40.) bezeichneten Stufen geht oft ei» scheinbar amor-pher Körper in deutliche Krystalle über. Aus der Consistenz v^nGummi oder Gallert, z. B. werden krystallinisch die Präcipitatevon Kieselerden, essigsaures Glycium und Titan, Vanadinsaurer, phos-phorsaurer, houigftciusaurer, flußsaurerKalk, boraxsaures Lirhion, fluß-aurer Titan; mehrere unterphosphorigsaure, äpfelsanre, honigstein-saure Salze, Fluoboron-Kalium und -Baryum u. v. a. Daß eöeine Amorphst in der Natur gebe, kann also nicht bewiesen werde»,freilich kann man auch durch bloße Beobachtung nicht das Gegen-theil erweisen, allein wenn man die sämmtlichen Eigenschaften derflüssigen und festen Körper, auch die in dem folgenden Ab-schnitte zu betrachtenden, berücksichtigt; wenn man ferner bedenkt,daß alle Eigenschaften, welche bei Körpern, die man als charakterischamorphe, anzusehen pflegt, auch zuweilen bei entschieden krystalli-nischen vorkommen und daß man die scheinbare Abweichung zwischenamorphen und krystallinischen vollkommen auf äußere Umstände zu-rückführen kann: so wird man es für sehr wahrscheinlich haltenmüssen, daß alle feste Körper in ihren kleinen Bestandtheilen, welchejedoch noch sehr viele Atome enthalten können, normale oder ab-norme Krystalle sind.
§. 45. Fuchs in München hat Pogg. 1834. XXXI. p. 577.nachgewiesen, daß sämmtliche kieslige Mineralien entweder aus rci-