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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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3N4 Cohärcnz der Festen, Elementarbcwegungcn

Malachit und seltener auch Kupferlasur in der Form vonRothkupfererz; Kupferlasur wird zu Malachit; Kupferglanz zu Ku-pferkies, Kupferoxyd und Kupfcrsalzeu.

Die Bleierze verwandeln sich in einander, und die neue Sub-stanz erscheint als Aggregat von Krystallen unter der äußeren Formdes umgewandelten Körpers. So Mennig in der Form vonWeißbleierz; Vleivitriol mit Sprüngen nach den Würfelflächen undAggregate von Weißbleierz-Krystallen in der Form von Bleiglanz;Bleiglanzwürfel in der äußern Form von phosphorsaurem Blei zu-sammcngehäuft.

Manganhyperoxyd in der Form von Oxydhydrat und an-dern Manganverbindungen.

Wolframkrystalle in der Tungsteinform.

Speckstein wird in der Form von Granat, Feldspath, beob-achtet; Schwerspath in der Form von Witherit, der sich zuweilennoch im Innern vorfindet; Prehnit in Analcimform.

Flußspath in Gypsform mit Spuren des Gyps-Durchgangcs;Qnarzkrystalle und andre kieslige Gesteine in den Formen vonDatolith, Kalkspat!) u. a. m. gehäuft

Kiesel, Kalkstein finden sich in der Form von Knochen,Conchylien vor, und zeigen in ihrem Innern nicht nur deutlicheSpuren von dem Gefüge der organischen Substanz, sondern essind oft Krystalle von bedeutender Größe und deutlichen Durchgän-gen (Hessel ». A.).

§. 5 t. Diese Umwandlungen bedürfen meistenthcils eines sehrlangen Zeitraumes zu ihrer Bildung und können gewöhnlich nichtdurch Kunst hervorgebracht werden. Aber ganz ähnliche bilden sichauch vor unsern Augen. Wenn ein flüchtiger Bestandtheil entweicht,sei es in gewöhnlicher, sei es in höherer Temperatur, so behält daSzurückbleibende zuweilen die Form des Ganzen bei, jedoch gewöhn-lich mit einer Verkürzung in allen Dimensionen. Ist die Quanti-tät des flüchtigen Bestandtheiles ziemlich bedeutend gegen das übrige,so wird eS eine poröse Masse, ein Skelett, das oft zu einzelnenKrystallen von erkennbarem Gefüge auseinander fällt. Dieses Ske-lett ist aber keinesweges ein Educt, sondern ein Product derZersetzung. Die Verbindung mag chemisch oder nur physisch gewe-sen sein, in beiden Fällen haben sich die Bestandtheile ganz durch-drungen und wenn man den einen Bestandtheil »ach der Trennung