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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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durch einen chemischen Proceß.

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in Theilen von einem gewissen Umfange"sieht, so ka„„ dieß bloßeine Folge von einer durch die Zersetzung bedingten Aggregirungdes festen Körpers sein. Dasselbe zfindet sich auch, wenn ein Be-standtheil durch eine auflösende Flüssigkeit entfernt ist, und beifein zertheilten mechanischen Verbindungen.

§. 52. Viele Hydrate verlieren in gewöhnlicher Temperatureinen Theil ihres Wassers oder werden genz wasserfrei und verwan-deln sich mit Beibehaltung der äußern Form in ein Aggregat vonKrystallen, die ihrer neuen Zusammensetzung angehören, z. B. Koch-salz (Marx); unterschwefelsanres Kali (Heeren); zweifach vanadiu-sanrcs Natron; seleusaures Natron wird durch mäßige Erwärmungzu wasserfreien Krystallen von 10 Millim. Länge (Mitscherlich).Zweidrittcl schwefelsaures Eisenoxydkali (Maus), Tellurhydrat (Ber-zelius), GypS u. A. verhalten sich eben so und behalten sogar zuwei-len ihren Glanz. Aehnliche Resultate erlangt man, wenn manKalkhydrat mit 5 Proportionen Wasser (Pelouze) oder Eisenvitriol(Mitscherlich) in Alkohol kocht.

In dem letzten Falle hat das nur die Hälfte seines Wassers behal-tende Eisensalz im Innern Höhlungen mit glänzenden KrystallendeS neuen Salzes.

Skelette von edlen Metallen bleiben oft bei der Reduction ihreOxyde oder Salze zurück, z. B. bei Platin, Iridium, Gold. DieKoakS sind Skelette von Steinkohlen. Unterschwefelsaures Kali wirddurch Erwärmen zu schwefelsaurem Kali (Heeren), Chloratumin ver-liert Wasser und Chlor (Bousdorff); salpetersaures Blei wird zuOxyd (Berzelius) und selbst salpetersaures Silber, das mehre Mo-nate in ungeleimtem Papiere lag, verwandelt sich in geschmeidigesSilber (Filiere). Ueberall mit unveränderter äußerer Form.

Jodsaures Natron, mit einer Lösung Jod-Natrium begossen,wird zu iodigsaurem Natron (Mitscherlich).

Eine Gold-Silberlegirung, welche mindestens 0,75 Gold ent-hielt, ließ in Salpetersäure ein Gold-Skelett zurück.

Gußeisen wird durch Holzsäure zu Graphit. Gußeisen oderStahl mit Eisenfeile geglüht, wird zu gemeinem Eisen; Stabeisenmit Kohle oder au Kohle reichen Stoffen umgeben, wird zu Stahl.

Kohlensaures Natron, in eine Atmosphäre von Kohlensäure ge-bracht, wird zu einem Aggregat kleiner Krystalle doppelt kohlensau-ren Natrons (Schindler). Eisenoxyd und kohlensaures Eisen, über