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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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399
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ohne chemischen Proceß, Krystallisation. 8!k9

gen Prismen und Blättern gebildet. Diese Beobachtung verdientwegen der Umstände und des Products eine genauere BeobachtungsRighiui).

Schwefelsaures Natron hatte aus einem feuchten Raume12 Portionen Wasser angezogen, war aber ganz trocken und kry-stallinisch. Nach zwei Tagen hatte sich das Pulver zu einer Kry-stallmasse von der Form des Glaubersalzes verwandelt. Etwasfreies Wasser war dabei nothwendig (Graham).

Benzamid erstarrt bei langsamer Erkältung und großer Con-centration zu einer aus Krystallnadeln bestehenden Masse. Dieseverwandelt sich aber nach einiger Zeit in gut ausgebildete Krystalle(Liebig und Wühler).

Salpetersaures Chinin und Cinchonin und Phos-phors aur es Cinchonin scheiden sich bei schneller Abdampfungihrer Auflösungen als eine ölige Masse aus, die sich zu wachSarti-ger Consistenz verdichtet. Läßt man sie auf dem Boden des Ge-fäßes einige Linien hoch mit Wasser bedeckt, so verwandelt sich dasGanze in eine Krystalldruse mit glänzenden Flächen, ja oft in eineneinzigen Krystall (Dumas und Pelletier), von derselben chemischenZusam mensctzung.

Gerstcuzucker, neu bereitet, ist eine glasartige Masse mitmuschligem Bruch. Sich selbst überlassen wird sie nach einigen Ta-gen opak, es bilden- sich regelmäßige Nadeln und im Innern entste-hen Lücken, die vorher fehlten (Braconnot). Indessen ist nach Gra-ham etwaS Wasser nöthig, das indessen bloß mechanisch wirkt.

Eisstücke oder Schnee, selbst wenn sie seit ihrer Anhäufungunter 0« O. bleiben, verbinden sich zu einem mehr oder wenigerstetigen Ganzen. Man erklärte es mit Unrecht durch Verdampfung.

§. S7. Man muß jedoch der Feuchtigkeit keinen zu großenEinfluß einräumen, denn was, freilich nur selten, in niedriger Tem-peratur geschieht, wiederholt sich ganz auf dieselbe Weise, wenn dieSubstanzen einer höheren Temperatur ausgesetzt sind.

Graugußeisenplatten, die an dem Rost eines Hochofensbefestigt, Monate lang der Weißglühhitze ausgesetzt werden, habenein großblättriges würflliches Gefüge erlangt und waren durch Ver-lust von etwas Kohle geschmeidiger geworden (Wöhler).

Gußeisen oder Stab eisen, das im Hochofen lange Zeit