durch äußere Kräfte.
411
377 Atmosph.
1 Min. 6,534
1 St. 640
L4 St. 672
418 Atmosph.
4 Min. 0,478
16 Min. 560
Die absoluten Lasten waren 1500, 1950, 1760 und 1950Kilogramme.
Also ist der Eindruck in den ersten Secunden am stärksten,und schon nach einer Minute sehr schwach geworden. Aber ganzvollendet ist er nach einer Stunde und vielleicht nach einemTage nicht.
Ferner fand Corioli, daß es für die Größe der Wirkungziemlich gleichbedeutend war, ob man das Gewicht 2 Minuten hin-ter einander oder acht mal immer V» Minute liegen ließ,ein Beweis, daß das Moment des Auftegeus, wenn es sehr behut-sam geschieht, ohne Einfluß ist.
Um über den relativen Einfluß verschiedener Gewichte entschei-den zu können, müßten die Bleiftücke ganz gleichförmig sein, unddas war bei Corioli nicht der Fall. Man ersieht bloß, daß derEindruck gleichzeitig mit der Belastung steigt, aber in einem weitkleinern Verhältnisse.
Um zur Berechnung taugliche Resultate zu erlangen, müßtendie Versuche nicht nur zahlreich genug sein, daß die Unregelmäßig-keiten in den Medien verschwinden, sondern auch das Verhältnißzwischen dem Querschnitte des Cylinders und dem drückendenGewichte angeben; denn nach einer Belastung von wenigen Secun-den ist der Querschnitt auf das Doppelte gestiegen und also schondeßhalb einer stärker« Reaction fähig. Die Geschwindigkeit, mitder die bleibende Veränderung sich ihrem Marimum nähert, machtdas Blei zur Beantwortung mehrerer Fragen mehr geeignet alsMetall oder Holz, wo Monate nnd Jahre darüber hingehen.
§. 73. Dicat (Pogg. Annal. 1834. XXXI. x. 409.) hing anEisendrähte, die von einem Gewicht von 43V» Kilogramme — ^zerrissen wurden, geringere Gewichte und beobachtete die Verlän-gerung nach 1 und nach 2 Jahren. Die Länge ist nicht angege-ben, vielleicht 1 Meter. Die bleibende Verlängerung betrug
bei einer Belastung von
V- ^
Va -4
-V4 -4
nach 1 Jahr
0,30
1,40
1,95
3,15
nach L Jahren
0,30
2,75
4,0S
6,18