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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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durch äußere Kräfte.

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Die Kiefer, obgleich der im §. 75 gleich belastet, erleidethier weit stärkere Veränderungen, die auch ihr Marimum lang nochnicht erreicht haben, als das zweite Gewicht aufgelegt wurde. DieBewegungen werden dadurch verhältnißmäßig kleiner und langsamer,weil die Einheit, auf die sie bezogen werden, größer ist. Dieses istauch in der Sommereiche der Fall. Die anfängliche Geschwin-digkeit der Bewegung ist dagegen in den zweiten Stadien größer,als sie sein würde, wenn man die erste Belastung bis zu ihremMarimum hätte wirken lassen.

§. 77. Ueber die bleibende Veränderung, welche verschiedeneKräfte hervorbringen, hat Gerstner^ (Handb. der Mechanik I. p.262, 339) viele Versuche angestellt. Er belastete Drähte, Holz-Stab- und Gußeisen verschiedener Art, longitudinal und transversalmit einem Gewichte, a, das Vio—Vso von der zum Zerbrechennöthigen Kraft betrug, und beobachtete die dadurch entstehendeAenderung. Dann legte er wieder ein Gewicht s auf, dann eindrittes a u. s. f-, bis der Körper zerbrach, und beobachtete jedes-mal die Verlängerung oder die Biegung. Diese bestand immer auSzwei Theilen, einem constanten, oder mit der Nummer des Ge-wichtes sehr wenig zunehmenden, und einem zweiten, der die bleibendeAenderung bezeichnete. Diese war anfangs 0, nahm späterhinzu, so daß die Differenz der Aenderungen, die das Auflegen einesneuen Gewichtes s hervorachte, besonders in der Nähe des Zerbre-chens rasch stieg. Leider ist hierbei ein sehr wichtiges Moment, dieZeit, nicht berücksichtigt; es ist nicht gesagt, daß die Zeit-Intervallebeim Auflegen neuer Gewichte groß genug waren, um ein Gewicht