Rückblick.
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Verhältniß der Elementarbewegungen zum Gefuge.
§. 92. Um die Gesetze der Elementarbewegungen genau zuuntersuchen, müßte man die Struktur der Körper in jeder Stufeder Bewegung messen können. Die Doppelbrechung des Lichteswürde dazu das beste Mittel sein, aber von den Körpern, die hierin Betrachtung kommen, ist nur das Glas durchsichtig, und diesesläßt wegen seiner Sprödigekit nur kleine Veränderungen zu. Dieäußern Kräfte reichen selbst in Verbindung mit den andern Merk-malen (§. 6) lange nicht hin, um das Gefüge kennen zu lehren.Dieses enthält viele unbekannte Größen, welche nur durch eine oderwenige von der Lage der äußern Kräfte oder der Befestigung desKörpers abhängige Gleichungen verbunden sind, und können daher aufunendlich verschiedene Weisen gedacht werden. Man kann einenkegelförmigen Theil innerhalb des Körpers um seine Achse drehen,oder die Richtung der Krystallisationskräfte allmälig ändern, ohnedaß die auf die Oberfläche sich beziehenden Kräfte und Stellungeneine bemerkliche Veränderung erleiden. Es bleibt daher, um überBewegungen, die von einer nns unbekannten Struktur abhängen,Aufschluß zu erlangen, kein andres Mittel übrig, als die Analogiemit Bewegungen unter bekanntern Verhältnissen.
§. 93. Gesetzt, ein Draht werde durch ein Gewicht der Läng»nach gezogen. Er wird sich schnell in dem Querschnitte verengern,länger werden und sich mit der äußern Kraft in Gleichgewicht setzen.Aber dieses ist stets von einer Abnormität begleitet; die Elemen-tarkräfte werden angeregt, die Länge wird bleibend größer, derQuerschnitt bleibend kleiner, und wenn das Gewicht dem Reiß-gewichte nachsteht, wird ein gewisses Gleichgewicht zwischen der andie äußere Kraft gebundenen und mit ihr verschwindenden und derelementaren Abnormität eintreten. Wird das Gewicht nun abge-nommen, so verschwindet die erste Abnormität sogleich, die zweiteelementare nimmt allmälig ab (§. 82) und der Draht rückt seinen»normalen Zustande näher. Die Struktur, aus welcher diese zweituBewegung entspringt, ist ganz unbekännt, aber da sie der früheren,eiementaren Bewegung entgegengesetzt ist, so ist auch wahrscheinlichdie Abnormität, von der sie herrührt, derjenigen eutgegengesetzt,welche in dem Drahte statt fand, als er dem Zuggewichte noch un-terworfen war, und wie in einem cvmprimirten Körper, der ganz
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