Zweyter Abfchnitt.
Zweytes Kapitel.
Von den ftärkenden Mitteln überhaupt.
5 . 15.
ßetrachten wir den Menfchen im civilifirtcnZultande, von feiner zarten Kindheit bis zumgrauen Alter; fo werden wir in jedem Momentefeines Lebens ein Heer von fchwächenden Ur-fachen gewahr, die nicht anders als feinen kiinfi-Jich verwebten Organismus herabltimmen und zualthenifchen Krankheiten eignen miiflen. Schondie niederfchlagenden Gemiithsaffekte durch A11-firengen zum Lernen und Entgegenfireben feinerNeigungen in der friihelten Jugend! wozu nichtfeiten fparfame, nicht genug nährende Speifen,aus Dürftigkeit oder falfchem Erziehungsplane,Ausfetzungder Kälte, geringe Bekleidung, kalteBader , und leider ! die bey dem gemeinen'Manne eingerilfene üble Gewohnheit, den Kin-dern fleifsig Abführungmittel zu geben , nichtwenig beytragen ; dazu kommen noch die Kinder-krankheiten , die Blattern , die Mafem, derenoft hyperlihenifche Befchaffenheit einen fchwä-chenden Heilplan fordern, wo bey lieh nicht im-mer