Band 
Erster Band.
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zu wissen nöthig ist, daß er der Zögling Philipp's ».von Spanien gewesen. Ferdinand II, der im 13. Jahreseines Lebens der Aufsicht des stupid-bigotten HerzogsWilhelm von Bayern anvertrauet und fünf Jahre langvon Jesuiten erzogen wurde, bereitete, von den Lehrenseiner Lehrer durchdrungen, namenloses Elend überseine eigenen Völker und die ganze Christenheit. DieMinderjährigkeit des Nachfolgers macht eine Regent-schaft nöthig. Die Geschichten Carl's II. von Spanienwährend der Regentschaft seiner Mutter und des Je-suiten Neidhard's, ihres Günstlings, Ludwig's Xlll.von Frankreich unter der Regentschaft der Maria vonMedici und ihrer Creaturen, Ludwig's XIV., Ludwig'sXV. und so vieler Andern machen die Unterthanen,deren Fürst ein Kind ist, erschrecken. Und wenn nungar den Monarchen eine Geisteskrankheit befällt, wieErich XIV. von Schweden und Carl VI. von Frank-reich; dann ist die monarchische Verfassung eine wahreCalamität. Doch ihr größtes Gebrechen, dauernd undunheilbar, hat Agrippa seinem Gebieter unumwundenvor Augen gestellt, und schon August's, bei weitemmehr noch des heimtückischen Tiber's und seiner schänd-lichen Nachfolger Regierungen, seitdem die ganze Ge-schichte der meisten, fast aller Monarchen, auf dasklarste bestätigt. Keine Tugend, kein Talent, als dasder schlauen Hinterlist, des Lugs und Trugs, erhältkaum jemals den Lohn, der ihnen gebühret; selbst dieLaufbahn ist den edelsten Eigenschaften, dem Göttli-chen im Menschen, verschlossen; schnöder Ehrgeiz, Geld-und Herrschsucht treten an ihre Stelle, und das all.