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Und wenn auch die Fürsten Besorgnisse schöpfen,daß ihr Thron dereinst fallen werde; so glauben siedoch die Gefahr noch entfernt, sorgen nur für denAugenblick und überlassen es ihren Nachfolgern, sich, sogut sie könne», zu retten. Das Unglück wird dadurchauf diese gehäuft, und trist dann meistens nur dieschuldlosesten Monarchen. Welche Verschiedenheit indieser Beziehung bestand nicht zwischen Heinrich VIII.und Maria, diesen wüthenden Tyrannen, und Carl I-,und nun wieder zwischen den drei vorletzten mit demsechzehnten Ludwig!
Die Mittel, den Thron dauerhaft zu gründen, unddie staatsbürgerlichen Rechte zu schützen, können vorzugs-weise nur aus den Erfahrungen ubstrahirt werden.
So, wie Arzneien und diätetisches Verhalten die Mittelsind, Krankheiten zu heilen und sie zu verhüten, ebenso sind die Resultate aus den Erfahrungen auch dieArzneien und diätetischen Verhaltungsregeln im Gebietedes öffentlichen Rechts. Diese Erfahrungen zusammeln und sie mit Offenheit und unverschleiert vorzu-legen, muß also die Grundlage seyn zur Lösung derAufgabe, die ich unternehme.
Doch die Erfahrungen allein genügen nicht: denn oftzeigen sie von den nämlichen Einrichtungen und den näm- *lichen Maßregeln der Regierungsverwaltung bald wohl-thätige, bald nachtheilige Ergebnisse, und geben mithin keinesichere Belehrung. Sie bedürfe» also der Beihülfe derKri-tik, des Scharfblicks der Vernunft, nnermüdet und ge-übt im Erforschen der Ursachen einer Erscheinung, in Be-obachtung der besondern Verhältnisse, unter welchen eine
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