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— an sich selbst zweckmäßige Institution oder Regie-rungsmarime nachthcilig, und eine — an sich selbstnachtheilige Einrichtung oder Rcgierungsverwaltungauch wieder zufälliger Weise ohne augenblickliche Nach-theile blieb. Auch genüget nicht die Erfahrung einzel-ner Männer, wäre sie auch der talent- und einsichts-vollesten, wäre sie die ausgedehnteste: sie bietet nimmerStoff genug dar, um die Wahrheit in ihrer Reinheitund in allen Schattirungcn die sie begleitenden Neben-nmstände zu entdecken. Endlich wird die Vernunft garleicht von Vorurtheilen, herrschenden Ansichten derZeit, dem Einflüsse berühmter Männer und einer üp-pigen Phantasie beherrscht: der einzelne Beobachter
ist daher immer den größten Irrthümern unterworfen.Diesemnach ist es die Erfahrung aller Zeiten, bei allenVölkern und von vielen hellsehenden Männern einge-sammelt und geprüft, die man zu Rathe ziehen muß:es ist, mit Einem Worte, die Geschichte derMenschheit, welche die sicherste Lehrerin werdenkann, welche es vermag, aus bestimmten Ergebnissen ingenau gekannten Verhältnissen allgemeine Grund-sätze zu abstrahiern, und darauf allgemein tauglicheSysteme zu erbauen.
Bei allen Hülssquellen, welche uns das Alterthumschon, vorzüglich Tacitus, und die Herren späterer Zei-ten, Bodin, Montesquieu, Hume, Robertson, Herder,Johannes Müller und so viele andere noch lebende
Meine „Untersuchungen", zweiter Band, Seite 162 ff.