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Erster Band.
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liche Aeußerung, die behauptet und die, — trotz desZweifels, den man billig dagegen erheben möchte, —doch nur allzu sehr in seinen Handlungen Bestätigungfindet, — die Aeußerung nämlich: „daß er lieber derRegierung entsagen, als wissentlich eine Gelegenheitzur Erweiterung des katholischen Glaubens versäumen,lieber bei Wasser und Brod ein elendes Leben führen,mit seiner Familie ins Eril wandern, das Brod vorden Thüren betteln, oder auch sich in Stücken zerhauenund zerreißen lassen, als eine von Ketzern angethaneBeleidigung der wahren Kirche in seinen Provinzenlänger ertragen wolle." Dies mußte freilich die Böh-men mit den gerechtesten Besorgnissen erfüllen, Ferdi-nand verabscheuen machen, und seine Ausschließungvom Thron wünschen lassen.

Indessen waren unmittelbar nach Clesel's Entfer-nung zwei königliche Armeen gegen die Böhmen abge-schickt, aber von der National-Armee, die den kaiserli-chen Feldherrn (wie früher die Schweizer-Bauern undspäter die Französischen Volkstruppen den besterntenHeerführern der Coalition) verächtlich geschienen, aufsHaupt geschlagen worden. Der Bürgerkrieg unddie Revolution hatten nun begonnen: es war

zugesicherten Religionltreiheit mit Schuldigkeit verweigert, undbald darauf iu der Absicht, „die armen Seelen der Ketzer vonder ewigen Verdammniß zu retten", wie Maria von England70 Zähre früher, den ProtestanliSmug mit Feuer und Schwertvertilgt. (Waldau Gesch. der Protestanten in Oestreich, Steier-mark, Kärnthen und Kram, U., S. 420.)