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Jakob H. folgte seinem Bruder gegen den Willendes Volkes. Gegen ihn wurde unter der Regierungseines Bruders im Unterhaus« die „Ausschließungs-Bill" durchgesetzt, aber vom Oberhause verworfen.Weder das Unglück seines Vaters, noch der Mißmuthdes Volkes gegen seinen Bruder, noch der Geist derZeit vermochte es, ihn zu einer Regierungs-Verwaltungzu bewegen, wie sie die Rübe des Staats, das Glückder Unterthanen und sein eigenes Interesse forderten.Gleich anfänglich erhob er die seinem Bruder auf Le-benszeit bewilligten Zölle und Accisen - Antheile ohnevorhergegangene Ermächtigung des Parlaments. Nochmehr beleidigte er den Geist des Volkes dadurch, daßer öffentlich, im königlichen Ornate in die — durch dasGesetz verbotene — Messe ging, und die Katholiken inalle Aemter einsetzte. Die Wiedereinführung des Ka-tholicismus — das Schreckbild der Engländer bis inunsere Tage — war das Ziel seiner Wünsche und sei-nes Bestrebens, *) nicht aus Religiosität, sondern aus
*) Dies bestätigt der Brief des Beichtvaters Ludwig'« XIV.,Pater La Chaise, an den Gehsimschreiber Jakob's. „Wir arbeiten,schreibt La Chaise, hier an einem wichtigen Werke, das zum we-nigsten die Bekehrung dreier Königreiche und vielleicht zugleichdie Vertilgung der Ketzerei, die nun schon lange im größ-ten Theile des nördlichen Europa im Schwange gewesen, betrifft.Seit dem Tode der Königin Maria von England haben wir keineso gute Gelegenheit gehabt, einen glücklichen Ausgang zu hoffen,da uns der Himmel einen Prinzen (Jakob II.) verliehen, dergleichsam durch ein Wunder das Werkzeug dieses rühmlichen Un-ternehmens geworden," (Aus der llisroirs ssersre -tee Intel-