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gefeierten Frau von Beaujeu, seiner Tochter, das treueEbenbild ihres Vaters an Geist und Kraft. Sogroß war das Vertrauen auf Ludwig's Einsichten undVorsorge für das Glück seines Volkes, daß die Reichs-stände seinen Willen gegen den Anspruch des Herzogsvon Orleans als ersten Prinzen vom Geblüte bestätig-ten. Augenblicklich erhoben sich wieder die Großen undParteien: allein die Prinzessin Regentin bezähmte undbesiegte sie, und erhielt das Ansehen der königlichenGewalt, Ruhe und Ordnung im Reich.
Carl VIH. hatte den Geist seines Vaters nicht.Darum lesen wir nun, wie die Großen wieder emporkamen und das Reich in Elend versank; wie sie sogardiejenigen, welche von Einberufung der Reichsständesprechen würden, als Hochverräther erklärten.'"') SeineSchwester, ob sie gleich die erste Stelle im geheimenRathe des Königs einnahm, konnte nicht dem Un-fug der Parteien steuern. Sein Feldzug nach Italienwar der Nation in jeder Beziehung nachtheilig; aberder Geist der Unabhängigkeit, von Pabst Alexan-der VI. und Venedig erweckt, hatte auf die Entwickelung
*) „L'etsit uns klaitresse-ssmme, — — kort spirituellest asser könne: «r arser -///." (Lrsntsme.)
**) b-iSmoires sie liomines, l,. V., rli. ig.
***) Noch unter Ludwig Xll., ob sie ihn gleich bekriegt undbesiegt hatte. Die- spricht für sich.
****) Dieser zeigte sich schon bei der Capitulativn von Floren,sehr deutlich. (Lady Morgan gibt in ihren Reisen durch Ita-lien, II.» 15, die berühmte Anekdote von dem Muthe des PjetroCapponi.)