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Erster Band.
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vrganisirt hatte. * *) So schwach war der König, daßer kein anderes Mittel sich zu retten sah, als daß er— ein König! — sich an die Spitze der Partei stellte,gegen den Rath des klugen und redlichen Präsidentende Thon, 2 *) der ihm sagen ließ, „er entsetze sich da-durch gewissermaßen seiner königlichen Hoheit, da erdas Oberhaupt aller seiner Unterthanen sey und dieoberste Gewalt von sich ablehne," rc. So dachte auchder gescheidte Pabst Sirtus V-, und prophczeihcte: derKönig werde sich endlich in die Hände der Protestantenwerfen müssen. ***) Durch das Edict von Nemours(1585) hob der König alle bisherige Friedensverträge mitden Protestanten auf; es entstand der Krieg der dreiHeinriche (je einer gegen den andern). Nun suchteder König Hülfe im Meuchelmorde der beiden Guisen:aber diese schwarze That, wenn gleich gegen Hochver-räther verübt, empörte das Volk noch mehr gegen ihn,und die Sorbonne erklärte alle Unterthanen von denPflichten gegen ihn entbunden- Nun warf er sich in

*) Der Vorwand war: Zurückführung der römisch-katholischenReligion zur alleinigen Religion; Zurückgabe der Ehre undFreiheiten des AdelS, wodurch dieser angekörnt wurde; dieBefreiung deS Volk« von allen Lasten, die seit Carl IX. ihm auf-gebürdet worden seyen; Einberufung der ReichSstände alte 3Jahre; die Thronfolge festsetzen zu lassen; Sicherheit der Personengegen die öffentlichen und Privat-Calamiläten, u. s. w. (kli^t.

äerniers troiiylos, y. 1>1.)

* /)« 7°Lo» Historie» sai temx. Til). 03-

*") Daniel, au« den Briefen deS Herzog« von NeoerS,

von Rom geschrieben im Jahr 1585.

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