und seinen König von der Römischen Obergewalt zubefreien, die Geistlichkeit unter den Gehor-sam derR egierung zu setzen, die ungeheure Masseder Klöster, Pfründen und Stiftungen zu vermindern,die Finanzen in Ordnung zu bringen, dem Volke dieMittel, sich zu ernähren, an Handen zu geben, dieQuelle des Bettelns, der Diebstähle undRäubereien zu verstopfen und die untern Volksclas-sen dem Joche stupider, fanatischer Pfaffen zu entreißen,mithin um Civilisation und Humanität zu be-fördern. Aber mit Unrecht verwarf sie jede, auch nochso nützliche Abänderung der Verfassung, blos darum,weil der Antrag dazu von Außen herkam. Freilichmußte die Spanische Regierung besser wissen, was zumWohl des Volkes gereichte, als fremde Gesandten, dieim Interesse ihrer Regierungen, wenigstens nach denBefehlen derselben, handeln; aber die Cortes warenmehr gelehrte Theoretiker, als Männer von praktischemGehalte, Blick und Verstände, Kraft und Energie: undmit Phrasen werden die Armeen der Feinde nicht ge-schlagen, wird der Egoismus der Priesterschaft und derFanatismus des Pöbels nicht vertilget, und der Dünkelder höheren Stände nicht weggeschwatzt. Es kam alsozu dem Ereigniß, das die hellsehenden Männer langeZeit als das gewagteste Unternehmen einer excentri-schen Partei erklärten, und kaum durch des Herrn vonVillele geheime Andeutung: „entweder Defensivkrieg
*) Hierüber ist ein trefflicher Aufsatz in der „neuen Monats-schrift für Deutschland" von Buchholz lesenLwürdig.