Band 
Zweiter Band.
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sind. Ludwig XlV. ließ den großen E ug e n, der ihmnachmals so gefährlich wurde, und Friedrich II. dennämlichen Laudon, der sich in der Folge so sehr undzu des Königs großem Nachtheile auszeichnete, in Ocst-reichische Kriegsdienste gehen: beide Monarchen, sonstmehr als die meisten andern fähig, die Männer aus-zusuchen, und zu beurtheilen, wozu sie am besten zu ge-brauchen waren, irrten sich diesmal. Der umsichtige,durch andere Verhältnisse, die den geb ornen Monar-chen abgehen, und eben darum in der Kenntniß derMenschen und den Geschäften des Lebens und der Re-gierung geübtere August wurde jedoch in der Wahlseiner Minister nicht irre geleitet: Mäcenas undAgripva (obgleich in Beziehung auf die dem Staatezu gebende Regierungsform von abweichende» Ansichten)wußten die Usurpation ihres Gebieters durch weise,gerechte und menschenfreundliche Regierungs - Verwal-tung vergessen zu machen, welche die Geschichte füreine der glücklichsten seit langen Jahren darstellt. Carlder Große, Kaiser Carl V., die Könige LudwigXI., Carl V. ^ und Heinrich IV. von Frankreichhatten darin eben so viel Scharfblick als Glück: siesuchten und fanden ausgezeichnete Minister und Feld-herrn, ohne auf Geburt und Protektion diemindeste Rücksicht zu nehmen. Elisabeth vonEngland, sonst so schwach gegen ihre Günstlinge, soeitel für ihre Reize, und darum gegen ihre Schmeichler

d'rsnce, XI., p, 19Z.