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Zweiter Band.
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die Berkennung und Nichtachtung der „geschichtlich be-gründeten" Rechte des Adels und der privilegirtenStände von Seiten der Regierung Empörungen desdritten Standes, der Masse der Völker, ver-anlassen können? Waren es nicht gerade die unklugenBegünstigungen jener Anmaßungen der so lange privi-legirten Stände, welche den Mißmuth der Völker er-regten oder erhöheten? Don dieser Seite ist diesemnachdas Vorgeben offenbar eine Abgeschmacktheit.

Oder hätten etwa die privilegirten Ständedarum, weil ihre „geschichtlich begründeten" Rechtevon den Monarchen verkannt und nicht beachtet wordenwären, Empörungen gegen dieselben und Revolutionenbegonnen? Wäre dies also; so wäre es Schwäche derRegierungen, wenn sie, um künftig dagegen gesichertzu seyn, jene Rechte von neuem aufrecht erhalten woll-ten: der Untergang der königlichen Gewalt, die Ent-würdigung der Fürsten und die Wicdererstehung derverjagten Oligarchien würden die unausbleiblichen undverdienten Folgen einer solchen abenteuerlichen Politikseyn; und das, was wir schon jetzt vor Augen sehen,ist darüber belehrend und warnend. Im Kampfeder Aristokratie mit den Fürsten finden letztere in der„Demokratie," das ist, dem ganzen Volke, Stütze undHülfe: sie haben also bei diesem Kampfe die Machtder Aristokratie nicht zu fürchten, wohl aber dann,wenn sie selbige im Kampfe mit dem Volke unterstützen

*) Erster Band, Seite >55 Anm. ***).