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ihr Königshaus zu schwächen vermocht. „Auch da vielElend und große Noth über das Land kam, der Krieges erschöpfte, alle Quellen des Erwerbs abgegraben,Handel und Gewerbe gelahmt waren, die Engländermit verwegener Ungerechtigkeit selbst die Hauptstadtin Brand steckten, die Eolonien wegnahmen und dieMarine zerstörten, — auch da bewahrte sich die alteTreue des Bürgers gegen sein Fürstenhaus. Denn erwußte wohl zu unterscheiden, was unselige Verhältnisseüber ihn verhängten, und was er durch Verschuldungdes Königs zu tragen hatte; und so war ihm gegendiesen die Liebe und Achtung geblieben." * **) )
Doch war im Deutschen Vaterlande das Volkvon jeher seinem legitimen Monarchen, mehr als inirgend einem andern Staate, mit Herz und Mund ergeben,selbst dann, wenn er dessen Liebe gar nicht verdiente.
Kaiser Heinrich IV., Adolph der Nassauer, und dannnach seinem Tode, Albrecht von Oestreich, Ludwigder Bayer, und sogar der erbärmliche Wenzel fandenin den Städten, deren Bewohner damals allein nochals das eigentliche Volk betrachtet werden können, ihreStütze und ihren Retter.
Als Kaiser Friedrich II. die Pfalzgrafschaft am Rheinund einen Theil des Herzogthums Zweibrücken demPfalzgrafen Heinrich entzog und seinem Freunde, Her-zog Ludwig von Bayern, übertrug, und letzterer vom
*) Murhard a!1g. pol. Annalen, lor Band, S. 109.
**) Beispiel bei Sattler undSpiktler Gesch. Würtem,bergs, von dem grausamen Herzoge Ulrich von Würlemberg.