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Lande Besitz nehmen wollte, wurde er vom Volke übelbehandelt und von den Leuten Heinrich's gefangen.Das Volk hing an seinem Fürsten mit so großer Treue,daß Ludwig es nicht wagte, Gewalt zu gebrauchen,sondern es klüger fand, seinen Sohn, Otto, mit Hein-rich's Tochter, Agnes, zu verheirathen, und auf solcheArt die schöne Pfalz an das Haus Bayern zu bringen.
In unsern Tagen suchte der Französische GeneralCustine die Unterthanen des Kurfürsten von Hessengegen denselben aufzuwiegeln, und dieser hatte sichdurch seinen Geiz und Menschenverkauf doch wahrlichnicht die Liebe seines Volks erwerben können. DerErfolg ist bekannt: mit Entrüstung verwarfen die groß-müthig-treuen Unterthanen den Aufruf zur Empörung.
Wie sehr die Unterthanen des redlichen letzterenKönigs von Sachsen an ihm hingen, als sie gewalt-sam von den Stiftern der heiligen Allianz ihrem legiti-men Monarchen entrissen wurden, ist schon mehrmalserwähnt worden und kann (wie der Raub Polens, wiedie Machtsprüche des Wiener Eongresses u. s. w.) nichtoft genug wiederholt werden, weil solche Handlungenden Fürsten und dem monarchischen System mehrNachtheil bringen und mehr Verachtung zuziehen, alsalle Jakobiner, Carbonari, Liberalen, Carlisten, Dema-gogen und wie man die Revolutionäre und Gegen-Revolutionare nennen möge, zusammengenommen.
Endlich beweisen die jüngsten Revolutionenallesammt, daß die Völker nur republikanische Insti-tutionen, nicht republikanische Verfassungen wol-len. Sie behielten ihre Könige meistens bei: nur die,