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Zweiter Band.
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Mystikern verständlich machen können, wenn sie nicht„in Worten der Erscheinung" sprechen), daß nur diekatholische Religion, das Pabstthum und die Jesuitengeeignet wären, den Geist der Zeit zu beschwören.

Ein gewisser Herr Laurentin ist ehrlicher: er er-klärt unumwunden den Doctor Luther und den gelehr-ten Descartes für die wahrhaftigen Urheber der Revo-lutionen und daß die Bartholomäusnacht „eine heilsameStrenge" gewesen sey. Herr von Bonald legt demProtestantismus ebenfalls alles Unheil der Revolutionbei: „der Fanatismus" (Sand's Ermordung des Herrnvon Kotzebue) — sagt er, — „kehrt dahin zurück, woer ausgegangen war, in das Vaterland von Huß undLuther."

Auch Deutsche Gelehrten sprachen im Sinne dieserMänner, lehren das „göttliche Recht der Könige" undpredigen die noch göttlicheren Rechte des heiligen StuhlsPctri über die Monarchen. So, untern Andern, *)Adam Müller: er legt nicht minder der ReformationLuther's zur Last, daß sie den Samen alles revolutio-nären Unglücks ausgestreuet habe und sagt, daß derProtestantismus Empörungen begünstige.

Wäre die Volksaufklärung, der Schulunterricht undder Protestantismus in der That eine directe und giftspru-delnde Quelle von Empörungen, — Stupidität, Aberglau-ben, Unwissenheit und Katholicismus hingegen ein heil-sames Mittel, Revolutionen zu verhüten; so würden

*) Siehe die vorhergehende Anmerkung.