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Aufgabe: hier soll noch von dem Schulunterrichte undden Lehranstalten das Wesentliche vorgetragen werden.
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Schulunterricht.
Wie sehr man mich tadeln möge, laut und offenbekenne ich, daß die Aufklärung des Volks, selbst inder einzigen Beziehung auf die Ausbildung desHerzens (auf die moralische Cultur), weit wenigerdurch kirchliche Gebräuche, Religionsübung ") und Pre-digten, als durch Schulunterricht bewirkt werden kann.Wer wüßte es nicht, daß die Art und Weise, wie derReligionsunterricht in den Kirchen und von den Kanzelngetrieben wird, unmöglich einen Funken wahrhaftreli-giösen Sinnes erzeugen kann? Nur allzuwahr istes, daß viele Prediger ohne Unterschied der Religion,zu der sie sich bekennen, ihren hohen Beruf kaum mehr,als der Taglöhner seine Handarbeit, nur als Handwerküben. Von der Religion, welche und wie sie Christus
Monaten ihres Daseyns an, ein hochwichtiger Gegenstand,der Beherzigung aller Menschenfreunde und der Regierungen würdig.
Es gab niemals so viele rohe und schlechte Menschen, soviele Mörder, so viele Meineide und Verrücktheit aller Art, alsin den Zeiten, wo die Religion in bloßen Formen bestand. Soim Mittelalter bei den Franken und Burgundiern (meine „Un-tersuchungen," I.> S. 38), in Deutschland zur Zeit des Faust-rechts, in Frankreich in der Epoche der Kreuzzüge, Ludwig's XI.(s. Mst. üe 1.0U15 XI., x, 77), vor und während der
Ligue (erster Band, Seite 395 ff.) u. s- w. Spanien, Portugalund Italien bestaligen heute noch die Erfahrungen frühererJahrhunderte.