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Richtigkeit der Begriffe aus und öfters vor Andern,die ihre Weisheit von Einem Lehrer erhielten.
Viertes Kapitel.
Von der Rede- und Preßfreiheit und der Censur.
Gott gab den Menschen die Gabe zu sprechen,nicht um zu schweigen, sondern um Andern seine Ge-fühle, Wünsche, Ansichten über alle Gegenstände desWissens, Denkens und Glaubens, und also auch inallen wissenschaftlichen, politischen und religiösen Din-gen, mitzutheilen. Er gab den Menschen Hände unddie Befugniß, die Pflicht sogar,seine physischen, gei-stigen und moralischen Anlagen und Kräfte so vielmöglich zu erhöhen, zu vervollkommnen und auszubil-den; und so gelang der Mensch nach und nach zu derKunst, durch Bilder, Schrift, Buch- und Steindruckmit Andern in ihrer Abwesenheit und in der Ferne,mit dem ganzen Publicum, zu sprechen. Diese wohl-thätigen Geschenke Gottes darf folglich keine irdischeGewalt den Beschenkten entziehen; und dies erkanntenalle Menschen und Regierungen viele Jahrtausende lang.
Die alte Welt kannte keine Rede- und Schriftsperren.In ganz Griechenland, dem erleuchteten Athen besonders,durften die Rhapsoden die damals revolutionärenGrundsätze von den Vorzügen der Monarchie und dem
') Meine „Untersuchungen", H-, S. 150.