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dargestellt: seine Bemerkungen darüber verdienen hiereine Stelle. „Es muß Freiheit der Meinungen undder Lehre den Universitäten verbleiben;" — sagte er,— „denn im Kampfe der Meinungen soll hier dasWahre gefunden, gegen das Einseitige, gegen dasVertrauen auf Autoritäten soll hier der Schülerbewahrt, — zur Selbständigkeit soll er erhobenwerden." In der That haben diejenigen Universitäten,auf welchen bei der Concurrcnz vieler, mit Vorsichtgewählter Lehrer eine unbeschränkte Lchrfreihcit Stattgefunden, in den neueren Zeiten -namentlich Göttingen,Leipzig und Jena, die gelehrtesten Männer, diebesten Köpfe, die vorzüglichsten practischen Beamtenund die wenigsten Schwärmer in den unfruchtbarenGefilden der mystischen und speculativen Zone hervor-gebracht; von andern, wo Denk- und Rede-Innungenherrschten (wie ehemals bei der Sorbonne zu Paris,wo es unter Todesstrafe verboten war, etwas gegendie Lehrsätze des Aristoteles vorzutragen), ist mir einGleiches nicht bekannt geworden; es müßten denn einzelneGenies, die nie Andere für sich denken lassen, sich eineeigene Bahn gebrochen haben. Aus den Seminarien,wie sie in Frankreich seit der Restauration, und viel-leicht auch anderwärts, organisirt waren oder noch sind,siehet man und werden keine große Denker heraustre-ten. Männer, die durch eignes Studium, mithindurch das Lesen und Prüfen mehrerer Schriftsteller sichgebildet, ohne eine Universität besucht zu haben, zeich-nen sich gewöhnlich, wie die Erfahrung häufig lehrt(ich kenne solche Rechtsgelehrten), in Klarheit und