jv Vorrede.
ihm die Mangel der Letzter» nicht entgehen, wird er hier zuunterscheiden wissen zwischen denen, welche die Subjectivitätdes Verfassers verschuldet hat, und solchen, die von demgegenwärtigen Standpunkte der Fundamcnkalwiffenschaftenunzertrennlich sind- Wie so manche Vorarbeiten sind nichterforderlich, bevor uns eine vollendete Arzneymirrellehre gr«geben werden kann! Die specifische Natur eines jeden Ge-bildes des menschlichen Organismus und sein Verhältniß zuden übrigen Gliedern desselben, so wie zur Außenwelt; diewahre Natur und Mischung der einzelnen Arzneymittel; diespecifischen Würkungen, die sie im menschlichen Organismushervorbringen, und die darauf gegründete specielle Jndi.cation derselben in bestimmten Krankheitsfällen, — dießAlles ist zur Zeit noch nicht genügend erläutert worden. Eskläre uns der Physiolog die Relation der Außenwelt und ihrereinzelnen Theile zu dem menschlichen Organismus und seinenspeciellen Organen gehörig auf; der Chemiker enthülle unsdie individuellen Mischungsverhältnisse der arzneylichcnStoffe; der Praktiker zeige uns, durch welche bestimmtenWürkungen jedes einzelne Arzneymittel sich von allen übrigenunterscheidet; er begnüge sich nicht, die Krankheitsfvrm an-zugeben, in welcher ein Mittel mit Nutzen angewendet wird,sondern er bestimme genau, unter welchen besondern Verhält-nissen dasselbe angezeigt ist, oder nicht- Wenn dieß Allesgeleistet worden ist, so wird es weniger mißlich seyn, eineTheorie der Arzneymittellehre zu liefern. So manche Unvoll.