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Dritter Band. [Specielle Arzneymittellehre. Fortsetzung.]
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IV
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jv Vorrede.

ihm die Mangel der Letzter» nicht entgehen, wird er hier zuunterscheiden wissen zwischen denen, welche die Subjectivitätdes Verfassers verschuldet hat, und solchen, die von demgegenwärtigen Standpunkte der Fundamcnkalwiffenschaftenunzertrennlich sind- Wie so manche Vorarbeiten sind nichterforderlich, bevor uns eine vollendete Arzneymirrellehre gr«geben werden kann! Die specifische Natur eines jeden Ge-bildes des menschlichen Organismus und sein Verhältniß zuden übrigen Gliedern desselben, so wie zur Außenwelt; diewahre Natur und Mischung der einzelnen Arzneymittel; diespecifischen Würkungen, die sie im menschlichen Organismushervorbringen, und die darauf gegründete specielle Jndi.cation derselben in bestimmten Krankheitsfällen, dießAlles ist zur Zeit noch nicht genügend erläutert worden. Eskläre uns der Physiolog die Relation der Außenwelt und ihrereinzelnen Theile zu dem menschlichen Organismus und seinenspeciellen Organen gehörig auf; der Chemiker enthülle unsdie individuellen Mischungsverhältnisse der arzneylichcnStoffe; der Praktiker zeige uns, durch welche bestimmtenWürkungen jedes einzelne Arzneymittel sich von allen übrigenunterscheidet; er begnüge sich nicht, die Krankheitsfvrm an-zugeben, in welcher ein Mittel mit Nutzen angewendet wird,sondern er bestimme genau, unter welchen besondern Verhält-nissen dasselbe angezeigt ist, oder nicht- Wenn dieß Allesgeleistet worden ist, so wird es weniger mißlich seyn, eineTheorie der Arzneymittellehre zu liefern. So manche Unvoll.