iAo Dritte Classe. Sauerstvffige Arzneymittek.
selben noch durch die chemischen Eigenschaften des See«Wassers erhöht werden; es ist daher bey allen asthenischenKrankheiten, wo nur die stärkenden Würkungen deökalten Badeö erprobt worden sind, von ausgezeichnetemNutzen. Wo das kalte Bad nicht angezeigt ist, laßtman das Seewasser zum Bade erwärmen.
Die Sohle, oder das Wasser der Salzquellen,läßt sich ebenfalls mit Nutzen anwenden, besonders alsBad bey chronischen Hautausschlägen, Schleimsiüssen,Gichtbeschwerdcn rc.
Unter die muriatischen Mineralwässer,welche außer dem salzsauren Natrum noch verschiedeneandre Salze enthalten, rechnet man vorzüglich folgender
Der Heilbrunnen in Bayern, fünf Meilenvon München, ist bey Stockungen in den Organen desUnterleibes, Amenorrhoe, Unfruchtbarkeit rc. angewemdet worden.
Das Hirschbad, im Würtembergischen beyStuttgard.
Das Kestenholzer Bad, in der Nähe vonStrasburg , ist lauwarm und wird gegen Krätze und-Gicht angewendet.
DaöNiederbronnerWasser, ebendaselbst.
Das Würtemberger Wildbad, in -erGe«gend von Stuttgard.
DasWildbad zu Rothenburg an der Tauber.
Das Zellerbad, bey Liebenzell in Schwaben.