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Dritter Band. [Specielle Arzneymittellehre. Fortsetzung.]
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210 Dritte Classe. Sauerstoffige Arzneymittel.

wenden, und zwar zu einem halben bis ganzen Scrupel,mit Zucker und Zimmt rc.

Die gewöhnlichste und zweckmäßigste Form ist derAufguß. Man infundirt zwey Drachmen bis eine hal-be Unze mit einem Pfunde Wasser, läßt es einige Zeitdigeriren, und davon täglich einigemal eine halbe bisganze Tasse trinken.

Einen Absud bereitet man aus zwey Drachmen biseiner Unze, mit einem Pfunde Wasser auf die Hälfteeingekocht.

Das Extract giebt man zu einem halben bis gan-zen Scrupel in Pillen, oder aufgelöset in Wein oderaromatischen» Wasser.

§. 632.

Entbehrlich und obsolet.

Costus amarus und dulcis, die Rinde von derWurzel Costus speciosus, einer ostindischcn Pflanzt,hat etwas Weniges von aromatischem Prinzipe.

Herba Gentianellae , Herbstenzian, dasKraut von Gentiana Amarella.

Herba Cardiacae., Herzgespann, von Leo*nurus Cardiaca.

Herba et Flores Gehistae, Ginster, P fr i e-menkraut, Blätter und Blmnen von Spartium sco-parium. ^

Herba Galegae, Griesrauke, von Galeg« 1pfficinali«.