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Dritter Band. [Specielle Arzneymittellehre. Fortsetzung.]
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2i4 Dritte Classe. Sauerstoffige Arzneymittel.

und etwas blässer; sie ist geruchlos und hat einen schlei-mig bittern, jedoch nicht unangenehmen Geschmack.

II. Man kann außer dem Schleime £ wässerigesund 50 geistiges Extract daraus ziehen. Adstringiren-den Stoff, welchen man ihr sonst zuschrieb, enthält sienicht.

V. Ueberhaupt gebraucht man dieß Mittel gegenMuskclschwäche, besonders, wenn abnorme schleimigeAbsonderungen die Folge derselben sind.

VI. i) Bey Schwäche der Verdauung, Man»gel an Appetit, Geneigtheit zu gastrischen Unreinigkeiten,habituellen Kolikschmerzen rc.

2) Bey Bauchflüssen. Bey schleimigen und col-liquativen Durchfällen und Lienterie ist die Simarubnsehr würksam; man kann sie hier auch im Klystiere ge-ben, wo der untere Theil des Darmcanals vorzüglichafficirt ist. Gegen die Ruhr hat man sie besonders ge-rühmt: in der ersten Periode der Krankheit, wo würk-lieh ein entzündlicher Zustand und eine sthenisch erhöhteSecretion im Darmcanale Statt findet, ist sie unbrauch-bar; dagegen findet sie ihre Anwendung in dem späternZeitraume, wo die sthenische Diathesiö verschwunden ist,so wie auch früher, wo gleich anfänglich ein Typhus mitder Ruhr verbunden ist, ohne daß jedoch die Abnormitätim Nervensystem einen zu hohen Grad erreicht hat. Beyden Folgekrankheiten der Ruhr und der davon zurück-bleibenden Schwäche des Darmcanals leistet sie groß*Dienste.

z) Bey Blutungen, welche blos von Mangel a»Muskelkraft der Arterienenden abhängen, z. B. bey zu