in-
)im*
neu*
den,
ürk-
ma»
ren,
lüsif'
igi
und
-age
>an»
U»'
^wey
ire»,
rckek
ige
bac-
Nal'
\0
Zweyte Abthell. Sauerstoff entbindende Arzn. azr
Extractuin Rhci, Rhabarberdickauszug,durch Auskochen und Abdampfen bereitet, ist wegen desVerlustes an aromatischen Theilen wenig würksam.
Extractum Rhei compositum, welches die Stelledes obsoleten Extractum catholicum , s. pancliyma—gogum vertritt, ist eine Mischung von ExtractamEhei, Extractum Aloes und Sapo Jalappae.
IV. Die Rhabarber ist eins der wichtigsten Mittelzu Stärkung der Verdauung und zu Beseitigung allge-meiner muskulöser Schwache. Sie würkt sehr eindrin-gend auf die Secretionen; so färbt sich z. B. naA ihreminnerlichen Gebratichc der Harn safrangelb. Durch diestüchtig harzigen Theile reizt sie zugleich das nervöse Sy-stem: jedoch bleibt der Eptractivstoff immer überwiegend,so daß sie nicht so erhitzt, wie eigentlich harzige Mittel.In kleinern Dosen bcwürkt sie eine mäßige Verstärkungder Secretionen des Darmcanals und eine angemeffcneErregung der Darmmuskeln, vermehrt also Eßlust undden ganzen Proceß der Verdauung. Stärkere Gabenerregen eine profuse Secretion von Darmsaftcn undIleberreizung der Darmmuekeln, daher also Purgiren.
V. Die vorzüglichste Einwendung des Rhabarbers'st die in kleinen Dosen, durch welche man rein erregendwurkt. In größer» Gaben gebraucht man sie überall,'vo überhaupt eui Abführmittel indicirt ist, und wo manEben sowohl die Erschlaffung, welche durch NetttralsalzeUnd gährungSfahige Vegecabilien entsteht, als die Ek-hitzung, welche die harzigen Mittel verursachest, vermei-den will. Man wählt sie vorzüglich ben mäßig erhöhterReizbarkeit, z. B. bey gelindem Typhus,, wo ein Ab-