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der Nachkommen des obigen Graf Hans von Werdenberg bestand aus einem vier-getheilten Schilde, 1 und 4 milder Werdenberg-Sargan'schen weisen Fahne, 2und 3 mit dem Heiligenberger Stege.
Der älteste Wappenschmuck (Helmzierde), welchen die Montfort mit denWerdenberg gemeinschaftlich führten, war eine Bischofsmütze, wohl das Zeiche»der Familien-Erbvogtei über das Bisthum Chur.
Als ein Theil der Vatzischen und Toggenburgischen Besitzungen, im obern,oder grauen Bunde Rhätiens an die Grafen von Montfort und Werdenberg kam,nahmen beide Familien, namentlich die Werdenberg, als zweite Helmzierde, einenBrackenkopf, das alte Wappen der Toggeuburger an, wie dieses ein wohlerhaltenesSigill einer Urkunde von 1494 beweist, welche die Grafen Johann, Christophund Felir von Werdenberg die letzten ihrer Familie, gemeinschaftlich ausstellten.
gischen Herrschaften von Jos. Bergmann, CustoS am k. k. Münz- und Antiken-Kabinetteund der k. k. Anchraser Sammlung S. 2 und v. Lang Baierns alte Grafschaften S. 403.