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Sein Bruder war Rudolf, der sich gleichfalls Graf zu Werdenberg und Sar-gans schrieb. Dieser Rudolf nahm thätigen Antheil an den Fehden seiner Zeit undseines Hauses. Mit seinem Vetter Hugo von Werdenberg-Heiligcnberg bekämpfteer seine Verwandten, die Grafen von Montfort, schloß sich an Las Haus Habsburgan, sowohl unter dem Kaiser Rudolf, als dessen Sohn, dem nachmaligen KaiserAlbrecht, wie er dann im Jahre 1291 als Verbündeter des Herzogs Albrecht vonOestreich erscheint und mit diesem im I. 1293 die St. Gallische Stadt Wyl belagernhilft, in welcher Abt Wilhelm lag. Bei dieser Belagerung wurde er auch mit sei-nem Vetter, Hugo von Werdenberg-Rheinegg, zum Ritter geschlagen. Dieser Gr.Rudolf war mit Adelheid, einer Tochter des Markgrafen Heinrich von Vurgau,vermählt und wurde der Stifter einer eigenen 'Linie der Grafen von Werdenberg zuAlbeck und Langenau. (S. II. Abth. §. 1-i.)
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Die beiden Söhne des Grasen Hugo V. und der Anna von LMdenderg,Rudolf und Hartmann.
(1328—1362).
Hugo V., Graf zu Werdenberg, zu Sargans und Vaduz, Erbe der Herr-schaften seines Schwiegervaters, des'Heinrichs von Wildenberg, hinterließ zweiSühne, Rudolf lil. und Harrmann lil. Von einer Erbstheilung unter ihnen istnichts bekannt, doch scheint sie wenigstens theilweise in der Art vor sich gegangen zusein, daß der erstere Sargans, letzterer Vaduz und das Brättigau erhielt. Wenig-stens werden sie nach riefen beiden Hauptorten benannt und von einander unterschie-den. Die Schirmvogtei über Pfäffers sowie mehrere Güter, welche von ihrer Mut-ter herrührten, behielten sie gemeinschaftlich, wie beide auch stets in brüderlicherEintracht lebten und einander in den vielen Fehden, in welche sie verwickelt wurden,getreulich beistanden. Ihr ganzes Leben gewährt uns einen und zwar unerfreulichenBlick in das Leben und Treiben dieser Zeit in diesen Gegenden. Die Gesetze warenverstummt, da Niemand sich fand, welcher sie handhaben wollte oder konnte. Dergroße Kampf des Oestreich. Habsburgischen Hauses mit Ludwig dem Baier und desletzter» mit Karl IV., dem Lutzenburger um den deutschen Kaiserthron, der Kampfder Habsburger mit den Eidgenossen, welche ihren Bund auf Kosten Habsburgsund des benachbarten -Adels immer mehr erweiterten, führten zu immerwährendenKriegen, welch- zur Folge halten, daß einerseits der Adel sich immer mehr an