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Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg : ein Beitrag zur Geschichte Schwabens, Graubündtens, der Schweiz und des Vorarlbergs / von Dr. J.N. Vanotti
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Rk.

Werdenberg zu Trochtelfingen und den Freih. Brunn von Rhäzuns,über ihre Fehden und Feindseligkeiten. F. fürstb. Arch.

136. 1393. 5. Dezbr. Verzicht der Brüder Grafen von Montfort gegen Oestreich

um alle Anforderungen an den Bregenzer Wald, Staufen, Dornbirnund Stiglingen. K. k. Wien. Arch.

137. 1394. zu Sargans. Graf Hans von Werdenbcrg zu Sargans stiftet einen

Frieden zwischen seinem Vetter Bischof Hartmann von Chur und sei-nem Schwager Ulrich Brun, Freih. von Rhäzuns, über das Wasser-recht zu Domleschg und über die Vogtrechte über das Kloster Katzis.St. Galt. Kant. Arch.

138. 1393. 20. Dezbr. Gr. Hartmann, Bischof zu Chur und sein Bruder, Graf

Heinrich von Werdenberg-Sargans, zeigen dem Abt Cuno von St.Gallen an, daß sie die Burg Rebstein mit Zugehörde, so Lehen vonSt. Gallen, dem Ulrich von Embs, dem ältern, verkauft haben. AbtCuno bestätigt diese Ueberlaffung am Dienstag vor Lichtmeß 1396.St. Galt. Arch.

139. 1396. Dienstag nach Urbanstag. Gr. Johann von Werdenberg verzichtet

auf den Zins, so er bisher aus dem wilden Bad bei Pfeffers bezogenhat. St. Gall. Arch.

140. 1396. am Montag vor St. Loren; zu Feldkirch. Johann Stöckli, Vogt

des Herzogs Leopold von Oestreich verträgt in dessen Namen denAbt Burkard von Pfeffers mit den Grafen Rudolf und Heinrich vonWerdenberg über ihre Ansprüche an die Feste Freudenberg und dieWeidgcrechtigkeit auf einigen Weiden. St. Gall. Arch.

141. 1397. Am Donnerstag nach Lichtmeß verkauft Gr. Johann von Werdenberg

zu Sargans um 1200 U hlr. dem Kloster Pfeffers die Kostenvogteiüber dasselbe. St. Gall. Kant. Arch.

142. 1397. 2. Novbr. zu Feldkirch, erkennen als Schiedsrichter Göswin Bästger,

Vogt zu Sargans und Heinrich Stöckli zu Feldkirch, auf welche Bi-schof Hartmann v. Chur und Gr. Rudolf v. Werdenb. zu Rheineggkompromittirten, daß das Hans bei Sevelen mit allen Gerichten,Zwing und Bannen dem letztem gehören, derselbe aber dagegen demBischöfe 100 U Pfen. bezahlen soll. F. fürstb. Arch.

143. 1399. Donnerstag vor dem Ervichtag. Gr. Eberhard von Würtemberg ver-

pfändet dem Gr. Eberhard von Werdenberg um 7212 rhn. fl. dieGrafschaft Sigmaringen als würtemb. Eigenthum, und Beringen alseine österr. Pfandschaft. Fürstl. Sigm. Arch.