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Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg : ein Beitrag zur Geschichte Schwabens, Graubündtens, der Schweiz und des Vorarlbergs / von Dr. J.N. Vanotti
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tig auf den Fall eines Verkaufs oder Verpfändung dieser ihrer Herr-schaften, das Vorkaufsrecht zu. Aus dem Stadtarch. Breg.

180. 1416, Mittwoch nach Allerheiligen zu Stuttgart. Gr. Eberhard von Wür-

temberg schlägt auf die Pfandschaft Sigmaringen weitere 1503 st.,welche die Grafen von Werdenberg, Heinrich, Hans, Eberhard undUlrich, Bruder, für ihn bezahlt haben. F. Sigm. Arch.

ILPd. 1416. Dienstag vor Lichtmeß. Gr. Wilhelm v. Montfort-Tettnang bekennt,daß Gr. Albrecht von Werdenberg, der junge, ihm aus Freundschaftgestattet habe ,,zue losen die Besten zum Eglolß (Eglof) mit dem Kil-chensatz daselbst und damit die Fryen in dem obern und dem unternAlgow von Haugen Huntpiß, Bürger zu Ravenspurg", mit dem, daßdem Gr. Albrecht und seinen Erben die Wiederlosung gestattet sei.F. fürstb. Arch.

181. 1417. 30. Nov. o. O. Kunegund, Graf. v. Montf., geb. v. Toggenburg,

stellt dem K. Sigismund einen Revers aus, daß Kydurg nunmehrvon dem Reiche als eine Pfandschast ihr geliehen sei. Wien. Arch.

182. 1418. 26. Januar. Gr. Hugo von Montfort zu Bregenz kauft einige Gü-

ter und Gülten im Dorfe Rauchenwart, so Eigenthum der Hofkapellein Wien waren. Wien. Arch.

183. 1418. 10. Mai; derselbe Gr. Hugo belehnt den Conr. Wildungsmaurer

mit einigen Gütern in der Herrschaft Rohrau. Wien. Arch.

184. 1418. am Freitag vor St. Gallentag zu Augsburg, befiehlt K. Sigismund

dem Markgrafen von Baden, welcher den Zehnten »von der Pfaffheitim Bisthum Konstanz" einzuziehen beauftragt ist, »dem Edlen Rne-dolff, Grasten von Tettnang, unserm Diener und Getrewen 2400rhn. Guldin" von diesem Zehnten zu bezahlen. Montf. Urk.-Bch.

185. 1418. am Sonntag vor Nikol. zu Herrenberg. Gr. Eberhard von Wür-

temberg bekennt, von den Söhnen des Gr. Eberhard von Werdenbergsel. 3000 st. baar erhalten zu haben, die er auf die Pfandschast Sig-maringen schlägt. F. Sigm. Arch.

186. 1418. 15. Novbr. Die 5 Schiedsrichter, Gr. Rudolf von Werdenberg-

Sargans, Domprobst zu Chur, Gr. Wilhelm von Montfort zuBregenz, Heinrich von Rhäzuns, Fry, Heinrich, Vogt zu Lupolzund Martin Gigel, Stadtammann zu Lindau, erlassen einen Spruch-brief über die Stöße und Spänne zwischen den Rudolf und Hugo,Grafen von Werdenberg, Brüdern, wegen Wiederlosung der Herr-schaft Wcrdenberg. Nach Diesem soll Graf Hugo obige Herrschaft