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hätten, auch an den nachgelassenen Schulden der Mutter der Elisabethnichts zu bezahlen hätten. F. Sigm. Arch.
208. 1430. 26. Dezbr. zu Tübingen. Gr. Ludwig von Würtemberg ersuchtden Gr. Hans von Werdenberg, für ihn um 4000 fl. Bürge gegenUlrich von Sigmaringen zu sein. F. fürstb. Arch.
206. 1430. Donnerstag vor ^udilato zu Stuttgart. Die Grafen Ulrich und Lud-
wig v. Würtemberg versprechen, außer der Heimsteuer von 16,000 fl.dem Gr. Hans von Werdenberg und dessen Gemahlin Elisabeth, geb.Gräfin von Würtemberg die Pfandschaft Sigmaringen und Beringen,so lange beide leben würden, nickt aufzukünden, dagegen versprichtElisabeth vor dem kaiserl. Landgericht auf ihre väterliche und mütter-liche Erbschaft zu verzichten. F. fürstb. Arch.
207. 1430. 29. Novbr. zu Sigmaringen. Gr. Ulrich von Werdenberg, Chor-
herr zu Straßburg und Konstanz, verzichtet gegen ein jährl. Leibge-ding von 200 fl. auf seine väterliche und mütterliche Erbschaft. Frstl.fürstb. Arch.
208. 1431. am Montag vor dem Fronleichnamsfest, ohne Ort. Markgr. Wil-
helm von Hochberg, Hr. zu Rütteln und Sausenberg bestätigt für sichund im Namen seiner Frau Elisabeth, geb. Gräf. von Montfort, dieFreiheiten, welche der denselben gehörige Theil von Bregenz von ihnenund ihren Vorfahren erhalten hat. Mitsigelt: Thüring v. Halwil,„unser Über Getrewer/' Stadt Breg. Arch.
209. 1432. Hans von Zimmern, Hans Konrad von Bodmann und Kaspar von
Klingenberg als Schiedsrichter entscheiden mit noch vier Beisitzern,daß die Agnes von Abensberg, Wittwe des Gr. Hugo von Werden-berg zu Heiligenberg, statt ihrer Heimstener mit 4400 fl. ein jährl.Leibgeding von 2 Fudern Wein, 50 Schfl. Besen, 10 Schfl. Rog-gen, 10 Schfl. Haber, Ravensb. Meß, 200 ^ hlr., einen gutenSchlagochsen, 2 fette Schweine, 100 Hüner und 40 Fuder Brenn-holz, hälftig von dem Gr. Hans Heinrich und Eberhard von Werden-berg, hälftig von Jakob Truchseß von Waldburg erhalten solle; da-gegen erhalte letzterer von ersten» nach dem T ode der Gräfin AgneS' 2200 fl. Beide Theile wollen sich behvlfen sei», daß die Kellnhöfe
zu Schaiteck wieder zu Handen obiger Agnes gebracht würden. Frstl.fürstb. Arch.
210. 1433. 1. Aebr. zu Nürtingen. Gr. Ludwig von Würtemberg ersucht den
Gr. Hans von Werdenberg für ihn und seinen Bruder Ulrich, um