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Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg : ein Beitrag zur Geschichte Schwabens, Graubündtens, der Schweiz und des Vorarlbergs / von Dr. J.N. Vanotti
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auf Bregenz auf den Fall, daß Gr. Hugo, der Meister in deutschenLanden, sterben sollte,darumben zue Rottweil gerechtet werden", ge-meinschaftlich bevor. Diese Urkunde bestgcln mit den vier Brudernnoch Pupelin von Ellerbach der ältere, Marquard von Schellenbergund HanS von Asch. F. Sigm. Arch.

224. 1441. 7. August. Kaiser Friedrichs HI. Lehenbrief für Markgraf Wilhelm

von Hochberg als Lehenträger seiner Frau Elisabeth, geb. Graf. vonMontfort, über ihren Theil an der Herrschaft Bregenz. Wien. Arch.

225. 1441. 25. Septbr. Kaiser Friedr. m. belehnt die Grafen Heinrich und Ul-

rich von Montfort mit den Herrschaften Vrätigau und Tafas, u. mitder Vogtei zu Churwalden. Wien. Arch.

226. 1441. am Dienstag vor Christi Himmelfahrt. Gr. Johann von Werdenberg

und dessen Ehefrau Elisabeth, Graf. von Würlemberg, so wie deserstern Brüder Ulrich und Eberhard, bekennen, daß sie die Heimsteuerder Graf. Elisabeth mit 16,000 st. empfangen haben; sollten Hansund seine Frau ohne männliche Erben sterben, so sollen von obigerHeimsteuer die 11,715 st., um welche Sigmaringen verpfändet ist,abgezogen werden und Sigmaringen frei an Würtemberg Heimfallen.F. Sigm. Arch.

227. 1441. am Mittwoch vor Pfingsten. Die Grafen Johann, Ulrich und Eber-

hard von Werdenberg versprechen den Grafen Ludwig und Ulrich vonWürtemberg, dqß wenn die Gräf. Elisabeth ohne männliche Erbensterben sollte, die an obiger Summe von 16,000 st. noch fehlenden4285 st. innerhalb eines Jahres baar bezahlt werden sollen. Fürstl.Sigm. Arch.

228. 1441. 13. Dezbr. Gr. Ulrich von Werdenberg, Domherr zu Straßburg u.

Konstanz, verzichtet zu Gunsten seiner Brüder, der Grafen Hans undEberhard auf alle Erbschaften, Nückfälle rc., welche an ihn, als Mit-glied der Werdenberg. Familie gelangen könnten. F. Sigm. Arch.220. 1441. 13. Dezbr. beurkunden Anna, Graf. von Werdenberg, geb. v. Zim-mern, die Mutter, Gräf. Agnes von Werdenberg, verwittwete Gräf.von Oettingen, Gr. Ulrich von Werdenberg, Domherr, daß die der'Anna von ihrem Vater Johann von Zimmern vermachten 8000 st.den Gr. Hans und Eberhard, der obigen Söhne und Brüder, gehö-ren; dagegen die Mutter Anna die 3000 st., welche bei der Stadtsleberliugei, anliegen, für sich behalten soll. F. Sig. Arch.