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Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg : ein Beitrag zur Geschichte Schwabens, Graubündtens, der Schweiz und des Vorarlbergs / von Dr. J.N. Vanotti
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254. 1452. am Montag vor Sommerjohanni.. Die Markgräfin Elisabeth von

Hochberg, geb. Graf. von Montfokt verfügt mit Zustimmung ihresGemahls über 6000 fl., welche sie als einen Theil des KaufschillingSvon Bregenz bei dem Herzog Sigismund von Oestreich noch gut hat,dahin: daß nach ihrem Tode ihre Tochter Gr. Kunegund v. Lupfen,geb. von Nellenburg 2000 fl., ihre andere Tochter Ursula, Truch-flssin von Waldburg, geb. Markgräfin von Hochberg 4000 fl. erhal-ten sollen. Sollte letztere vor ihr ohne Leibeserben sterben, so sollendiese 4000 fl. ihrem Sohne, dem Markgraf Rudolf von Hochbergzufallen. Monts. Urk.-Buch.

255. 1453. am Dienstag nach Jörgentag, beurkundet Gr. Johann der alte von

Werdenberg, daß die Bauern der Dörfer Sigmaringen, Rulfingen u.Hitzkofen, desgleichen der Dörfer Beringen, Benzingen u. Harthausenauf die 4 Hochzeit!. Feste ein Jeder einen Karren Holz oder stakt des-selben 2 ß. hlr. geben sollen und daß man ste nicht steigern dürfe.F. Sigm. Arch.

256. 1455. 29. Septbr. Gr. Heinrich von Werdenberg, Domherr zu Straßbnrg

verspricht, mit den ihm von seinem Vater ausgesetzten 150 fl. Leib-geding sich begnügen zu wollen. F. fürstb. Arch.

257. 1455. am Freitag nach 3 König zu Ravensburg. Heirathsverabredung

zwischen Gr. Hugo von Montfort zu Rothenfels und der Elisabeth,Tochter des Gr. Johann von Werdenberg. Letztere erhält 2000 fl.Aussteuer, auf Schaitegg und Weiler, so Reichspfandschaft, angewie-sen. Gr. Hugo widerlegt sie mit 2000 fl. und 1000 fl. Morgen-gabe auf Slaufen. F. fürstb. Arch.

258. 1456. 26. Dezember. Notariats-Instrument über eine auf dem Schlöffe

Heiligenberg stattgehabte Verhandlung zwischen dem Gr. Johann vonWerdenberg und seiner Gemahlin Elisabeth, geb. Gras. von Würtem-berg, nach welcher ersterer letztere zu bestimmen sucht, von ihren 'An-forderungen an die Grafen von Würtemberg wegen ihrer väterlichenund mütterlichen Erbschaft abzustehen, jedoch ohne seine Absicht zuerreichen. F. fürstb. Arch.

259. 1456. am Donnerstag vor Luzientag, beurkunden die Grafen Johann und

Eberhard von Werdenberg, Bruder, die ihnen und ihrer MutterAnna von ihrem^Großvater Freih. Johann von Zimmern vermachten3000 fl. erhalten zu haben. F. Sigm. Arch.