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Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg : ein Beitrag zur Geschichte Schwabens, Graubündtens, der Schweiz und des Vorarlbergs / von Dr. J.N. Vanotti
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Nr. 12.

(Abschrift. 7. Oktober 1310, aa. Feldkirch.)

Die Grafen Rudolf und Ulrich von Montfort und Anna, des GrafenHug von Montfort Wittwe, quittiren der Stadt Konstanzrs M. S.

(Das Original ohne Sigill ist in dem Stadtarchiv zu Konstanz.)

Wir Rudolf Tumbropst, und Pfleger ze Chor und Ulrich Bruder Graven vonMontfort, und ich Anna, Grävinne von Montfort, Graven Hugen seligenHuswrawe von Montfort, enbieten unseren lieben Fremden dem Amman und demRate ze Chostentz unnsern willigen Dienst und alle; gut. Jr wissent wol, datz irschuldig flut, fünf und fibenzg March loadz. silberz von deS Römischen Chungzwegen. Daz haut ir uns gewert und geben unserm Ohan Ulrich von Clingenzwaintzig March, und Clausen Spulin, uwern Bürger, vierzehen March, und swenir uns noch gebent ain und viertzig March Silbers, so vcrichen wir an discm Briefe,datz ir unns gentzlich gewert, detz vorgenannten Gutz alle; und gebent iv darüberdisen Bris, der gevesteut ist mit unnsern Jnfigeln, zu ainem gwaren Urkunde derDinge, diu hie an disem Briefe gescriben sint. Der war gegeben ze Veldtkirch indem Jare do man zaltt von Gottes Geburt druzehent hundert Jare, darnach in demzehenden Jare, an dem achten Dage »ach sant Michels Dag (7. Oct. 1310).

Nr. 13.

(6oM Oopias aus dem Buche: Allerlei Schriften rc. S. 221b.)

Graf Wilhelm von Montfort zu Tettnang trifft Anordnungen aufden Fall, daß er sterben sollte, im I. isss.

Ich Grast Wilhelm von Montfort, vergich und thuen khund allen den, diedisen Brieff ansehendt, oder hören lesen, daß ich mit Rath, Gunst, Willen, undHaiße meinen lieben und getrewen Freunde, meines Herren und Vettern BischostsRuedolffs von Chur, und seines Brueders Grasten Ulrichen von Mondtfort, GrastenRuedolffs von Santgans Grasten Haugen von Bregentz, Grasten Haugen undGrasten Albrecht von Werdenberg, und Grast Heinrichs und Ruedolffs, deß vorge-nannten meins Vettern von Santgans Sohn, und noch ander meiner Freunde Rathund Willen, daß ich, ob ich nicht mer wer, daß Gott nit geb, genommen han,und erwehlt die Erbarm und Besten Ritter, mein getreuwe Freund und Diener,