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2/2 (1832) Zweiter Band, die Reptilien und Fische enthaltend / vom Baron von Cuvier
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Weichflosser. Ranicops.

Die gemeinste

19. G. (l*h.) mediterraneus. Meerschleihe. Tauche

de Mer ^ Molle.

Phycis Tinea Sehn.

Blennius Phycis L.

Salvian. fol. ISO.

im mittelländischen Meere, hat eine runde vordere Rückenflosse,nicht Höker als die andere. Ihre Bauchflossen sind ungefährvon der Lange des Kopfs. C.

Lang, obenher schwarzbraun, nach untenhin gelblich, anBauch und Kehle mattweiß, goldig schimmernd. Die Schnauzeist kurz und rund. Die erste Rückenflosse nennt Ri sso dreieckig.Ueber einen Fuß lang. V.

Eine andere, die man auch im Weltmeere fängt,

20. G. (Ph.) blennoides Penn. Le Merlus harlu.

Gadus albidus Gm.

Blennius gadoides Risso.

Gadus surcatus Penn.

hat eine höhere vordere Rückenflosse, und den ersten Strahl der-selben sehr verlängert. Die Bauchflosscn sind zweimal so langals der Kopf '). E.

Dieser Fisch ist nach Risso silbergrau. V.

VIII. RAMCEPS.

Haben einen noch mehr niedergedrückten Kopf als die Phycisund alle anderen Gadus, und ihre vordere Rückenflosse so klein,daß sie wie in der Dicke der Haut verloren scheint.

Man hat nur welche aus dem Ocean.

*21. G. (R.) raninus M.

Müller Zool. da». T. 45.

Blennius raninus Gm.

Batrachoides blennioidcs L ac cji.

Phycis raniua 111. Sehn. 57.

1) Ich habe die obige Charakteristik nach zugleich vor mir liegen-den Exemplaren gegeben. Der Batrachoides Gmelini Risso lftc2lusg. f. 16. unterscheidet sich von meiner ersten Gatlung nicht.

Hierher noch: blnchelyopus americanus Sch n. oder Blenniuschubs Schrift, d- n. f. Fr. v. Berlin VII. 143. oder Gadus longipesMitchill 1. 4. '

NB. Die Abbildung bei Schneider k. 6. ist unrichtig auf Phy-cis Tinca bezogen worden, wie es de la Röche Ann. d. Mus. XIII,P- 833 auch bemerkt hat. Sie gehört vielmehr dem G. longipes.