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Knochen, gespaltenem Kreuze und tief angesetztem Schweift.Sie sind fromm, aber kräftig, den flandrischen ähnlich,und ich glaube in ihnen das Blut der ungeheuren engli-schen Brauer-und Kohlenhändler-Pferde zu erkennen, welchewohl durch Paarung der größten und grobknochigstcn Erem-plare durch viele Zeugungen hindurch zn dieser Höhe undBreite gesteigert worden sind.
Der Ackerbau würde bei dem großen Bedürfniß desmagern Bodens durch sorgfältigere Anwendung des Dün-gers sehr gewinnen, welcher noch auf eine unverantwort-liche Weise verschleudert wird.
Obstbau ist eine reichliche Geldquelle, wird sorgfältigbetrieben, besonders in den oft beschriebenen Pfirschengärtenöstlich von Paris. Der Weinbau liefert sehr geringe Weine,aber treffliche Tafeltrauben.
Die Wälder bieten keinen sehr erbaulichen Anblick.Auch die Bäume längs der Landstraßen werden regelmäßigbis an die Krone abgezweigt, oft auch nach ihrer Stärkesorstmäßig geschlagen, und nur zuweilen durch jungeBäume ersetzt.
Die Gartenzucht dagegen ist seit der Restaurationunglaublich vorgeschritten, und die großen Kreffepflanzun-gen hinter dem Thale von Montmorencp sind den Erfur-tern, mehrere andere Vorrichtungen den Engländern mitGlück nachgeahmt worden.
Dasselbe gilt von der landwirthschaftlichen Baukunstund von mehreren Werkzeugen, welche mit löblicher Ver-läugnung der alten Nationaleitelkeit über den Canal ein-gebracht worden sind. Bei den Industrie-Ausstellungen neh-men übrigens die Werkzeuge des Landbaues nur einen sehruntergeordneten Platz ein.