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mein ist, mag die Besonderheit verzeichnet werden, durchwelche einzelne sich auszeichnen. Das americanisch-fran-zösische Lesecabinet, Rue neuve St. Augustin Nr. 55, hatdie meisten englischen Zeitungen und Zeitschriften; manmuß aber früh, etwa is — 11 Uhr dahin gehen, umnicht alle jene genommen und vorausbestellt zn finden.Hier hält man auch vier deutsche Zeitungen, amerikanischeBlätter, und zuweilen italienische Zeitschriften, z. B. denProgresso, welcher zu Neapel erscheint. Bei Galignani,NueVivienne, sind unter den englischen, spanischen, italie-nischen und deutschen Zeitungen auch das Morgenblatt,und die englischen Reviews (früher als anderswo) zu fin-den. Die neu errichtete Leseanstalt an der GalerieOrleansim Palais ropal hat die Departementalblätter und Zeit-schriften am vollständigsten, in dem Cabinette de la Tente,Palais-Royal Nr. 6, findet man die meisten deutschen undSchweizerzeitungen und den schwäbischen Mercur aus-schließlich, aber nur von Mittag an.
Bücher zum Nachschlagen haben nur die größeren Ca-binettc, Landkarten kaum zur Nothdurft, ein Sprech-zimmer hat nur das der Rue neuve St. Augustin, einenGarten nur Galignani, eine Bibliothek von Werth nurdie Tente.
Sechs Franken für den Monat ist der übliche Abon-nementspreis. Bei einzelnen Sitzungen werden gewöhn-lich 5, höchstens in Sous gefordert.
Die Curse der Londoner Borst, oder sonst interessanteNeuigkeiten, werden sogleich nach dem Eintreffen angeschla-gen. Wenn zu laut gesprochen wird, stellt kräftiges Zischendie Stille sogleich her.
Die Eigenthümer merken sich sogleich, wegen welcher