kaust werde als im kleinen, ist, unabhängig von oben er-wähnten — Feinheiten, dennoch wahr. Es kommen auchoft hitzige Käufer mit Händlern in Kampf, jener schlägtjedesmal 10 Franken, dieser iv Sons darauf. Die Haupt-stücke werden immer zuletzt versteigert.
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Kaffeehäuser.
Für den Pariser ist das Kaffeehaus ein vielfaches Be-dürfniß. Seine Familie weiß, wo er zu gewissen Stun-den des Tages zu treffen ist, seine Bekannten suchen dortihn auf, der Aufwärter belegt sogleich für ihn seine Lieb-lingszeitung, wenn er sie ihm nicht sogleich geben kann.Daher hat jedes besuchte Kaffeehaus seine eigene Abschot-tung; doch gibt es keine Gesellschaft mehr wie die desCafs Procope, wo ehemals die berühmtesten Schöngeistersich versammelten. Es ist noch ein ausgezeichnet gutesKaffeehaus, aber von Studirenden und Bürgern der Nach-barschaft besucht.
In allen Kaffeehäusern trifft man kleine Marmor-tischchen, die Wände sind reichlich mit Spiegeln besetzt, dieclu Comptoir elegant gekleidet und gut frisirt.Ueberall wird Domino mit großem Geklapper und besonde-rer Lebhaftigkeit gespielt, gewöhnlich nur nm die Tasseund ihren beinahe unzertrennlichen Gefährten, das kleineGlas Branntwein. Der Kaffee ist gut, stark, und eswird viel Aucker dazu gegeben, von welchem viele ohneScheu und falsche Schaam den Ueberrcst in Papier wickeln