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(Medium 8 Vz o R.), aber feuchter. Selten, alle siebenJahre durchschnittlich einmal, friert die Seine zu. Schneefällt weniger als im östlichen Europa. Winde und Nebelsind die Hanptleiden. Im Ganzen ist das Klima gesund,aber fordert viele und anhaltende Bewegung. Gewittersind, der ebenen Gegend wegen, selten heftig. Der Herbstist von außerordentlicher Lieblichkeit. Früchte und Gemüsesind schmackhaft, wo sie nicht erkünstelt werden. Der auf-geschwemmte Lehmgrund bietet für sich nur ärmlichenPflanzen- und besonders Baumwuchs. Einheimische Krank-heiten gibt es nicht, Flechten sind wegen eilig geheiltergeheimer Krankheiten, Scorbut ist wegen Genusses vielerscharfer gesalzener Speisen ziemlich bösartig^ und Augen-leiden entstehen durch den Staub und den Wiederscheinan weißen Wänden sehr häufig. Es gibt aber viele gesundeund rüstige Alte unter allen Classen der Einwohner.
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Begeäbnißplätze.
Längs eines Hügels, welcher eine der schönsten Aus-sichten über Paris bietet, liegt das große Todtenfeld derStadt. Ein Theil desselben war Garten und Landhausdes berühmten Jesuiten und Beichtvaters Pater La Chaiseund trägt dessen Namen. Die Straße, welche dahin führt,ist von Werkstätten für Leichensteine, deren man fertigvon allen Formen und Stylen vorräthig findet. Verfer-tigen von bescheidenen schwarzen Kreuzen und Jmmor^tellenkränzen, Pflanzschulen für Thuya und Trauerweiden,