147
würdiger, sondern auch zweckmäßiger und haushälterischer,wenn man ein paffendes Local — wie das vor Kurzemzerschnittene in der Nue neuve des Mathurins mit einemAusgange der Rue de la Pair gegenüber gewesen wäre —zu diesen Ausstellungen überbaute und für die Zwischenzeitvermiethete, wozu sich gewiß Viele melden würden, derenHervorbringungen zu viel Raum für die engen Budeneinnehmen, oder zu wenig kosten, um auf hohe Mieth-preise zu kommen.
Diese Gewerbe-Ausstellungen sind höchst interessant,weil sie den Höhegrad, die Richtung des Äunstfleißes, dieFähigkeit, sich Entdeckungen und Vorrichtungen des Aus-landes anzueignen, anzeigen, und weil man nur durch sieMängel, Lücken und die Punkte entdecken kann, wo durchkleine Nachhülfe ein großer Vorschritt bewirkt werden kann.
Lassen wir alles bei Seite, was gekostet oder ver-braucht werden muß, um beurtheilt werden zu können;Kugelhopfen (Babas), Seifen, Riechwaffer, Chvcoladen rc.,sie nehmen einen bedeutenden Raum ein, könnten aberdurch mvtivirte Anzeige der Commission, Mittheilung derAdressen, allenfalls durch wenige Eremplare — um Formund Etikette zu repräsentiren — ganz füglich ersetzt werden.Die Hauptartikel der Ausstellung werden immer Seiden-waaren. Wollen- und Baumwollenfabricate, Eisenwaaren,Leder, Linnen, und dann des vielgestalteten Pariser Kunst-fleißes Hervorbringungen seyn: Hausgeräthe, plattirte Waa-ren, Bronzen, Uhren, Arbeiten in Haaren, Lithographien,Lampen, Camine, Pelzwaaren u. s. w. Am reichlichsten wardie Ausstellung der Seidenwaaren, besonders der Lyoner,dann waren die Baumwollenfabricate mit einer Maschine,welche drei Farben in Einer Manipulation druckt, aus
io *