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ohne Mitbewerbung. Sie würde einen ansehnlichen Palastfüllen, wenn man sie zweckmäßig aufstellen und jedem aus-gezeichneten Stück sein Siecht ««gedeihen lassen wollte.
Eine Bemerkung kann ich eben so wenig unterdrücken,als ich mir es versagen kann, offen mein Lob auszuspre-chen, wo ich glaube dieses thun zu müssen. Es ist unbe-greiflich, warum die vielerlei auf einander folgenden Regie-rungen nie daran gedacht haben, den Urvatern der über-wiegenden Mehrheit der Franzose», den Galliern, die Ehreanzuthun, ihre Denkmale zu sammeln, von den Cromlechsund Doulmen Zeichnungen oder genaue Modelle fertigenzu lassen, die gefundenen Waffen und Gefäße zweckmäßigaufzustellen, und allenfalls durch Beifügung einer ganzspeciellen Bibliothek die Armuth zu bedecken, welche viel-leicht wenigstens auf den Beginn jener Sammlung gedrückthätte. Gewiß werden französische Gelehrte, wenn dieseBlätter ihnen in die Hände fallen sollten, mir Recht geben.Sollte vielleicht die verkehrte Weise diese Vernachlässigungherbeigeführt haben, in welcher die gallisch-keltischen Sprach-studien getrieben wurden, und zum Theil noch getriebenwerden? Da die Engländer ebenfalls noch keine ähnlicheSammlung ihrem Lritisl, Nusouni angehängt haben, sowäre dieses ein würdiges Feld des Wetteifers für zweigroße Völker für ihre Hauptstädte und deren Gelehrte.
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Kunsthandel.
Von allen Seiten werden Kunstwerke nach der großenStadt gesendet, und es kommen gegenwärtig die Verlassen-