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dasselbe, eine Verschiedenheit, über welche sich Vieles sage»ließe) welches uns aber hier zu weit führen würde.
Die Veröffentlichung der Sammlungen, die Weise,mit welcher man es jedem erleichtert, sich Kenntnisse inöffentlichen Anstalten zu sammeln, ist ein zweiter Punkt,welcher hier erwähnt zu werden verdient.
Drittens findet man nirgends wie in Paris die Formder öffentlichen Geschäfte so positiv. Auf dem Steuer-zettel steht, wo und binnen welcher Zeit man reclamirenkönne, auf der Quittung für vorausbezahlte Plätze in demPostwagen alles, was dem Reisenden frommen kann zuwissen über Gepäcke, Verantwortlichkeit, Abgangszeit rc.
Viertens ist die Sorge für die Bequemlichkeit desVerzehrers zu loben, welche, wenn gleich angewendet umGeld zu gewinnen, dennoch wohl thut, wegen der Mit-bewerbung beständig wach und vorschreitend seyn muß,und in einer Stadt, wo das romanische und germanischePrincip sich zu indifferentiiren strebt, eine Zusammen-stellung der Genüsse und Lebensweisen aller abendländischenVölker hervorbringt.
Fünftens bleibt aber bei dieser Jndifferentiirung undVielseitigkeit dennoch das Leben in Wohnung, Essen, Be-folgen der allgemeinen Sitte so positiv, so gegeben, daßman hierin eine Art von Formularjurisprudenz befolgt,was der Mehrzahl sehr bequem ist.
Sechstens ist die Fürsorge bei öffentlichen Festen inder richtigen Mitte zwischen Beengung und Nachlässigkeit.Es ist dieses ein Punkt, auf welchen ich meine reisendenLandsleute, auch was die Polizei überhaupt betrifft, auf-merksam zu machen wünsche.